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Hinsichtlich seiner Ausstattung, Tricktechnik und der Simulation physikalisch realistischer Raumfahrt kann sich dieses ostdeutsche "Weltraumabenteuer", wie es uns im Titel versprochen wird, mit thematisch ähnlichen Astro-Katastrophenthrillern aus den USA, die dort so um die Zeit der ersten Mondlandung herum sehr angesagt waren, mühelos messen. Nur leider wurde die Spannung, die eine solch höchst dramatische und aufwendige Rettungsaktion mit sich bringen sollte, dabei völlig außer Acht gelassen. Wenn das sozialistische Kosmonautenkombinat ohne Charaktere und Individuen sich erst ewig lang mit trivialen Dingen beschäftigt (sich z.B. von einem Roboter gemütlich Drinks servieren lässt) und die Bergung und Heimkehr der verschollenen Genossen dafür förmlich mit Lichtgeschwindigkeit abgehandelt wird, dann entsteht natürlich der Eindruck einer gigantischen Antiklimax.