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Da dürften die Genrefans enttäuscht sein: PHOBIA ist mehr ein Versuch von psychologischen Erklärungsansätzen für die Faszination an Vampiren als ein richtiger Horrorfilm. Lange Zeit gibt es nur Psycho-Fachsimpelei über Phobien und Neurosen mit einem vermeintlich eingebildeten Blutsauger und die Action in Form von Shocktherapien mit Särgen oder das wirklich Übernatürliche kommen erst spät zum Einsatz. Der Film leistet sich auch einen gewaltigen historischen Schnitzer: Erst spielt sich größtenteils im Jahr 1885 ab, aber Sigmund Freud, der hier eine größere Rolle hat, wurde erst ein Jahr später geboren! Seltsam ist auch der Einstieg von Erica Leerhsen, die zunächst als Mann verkleidet rumläuft. Sobald diese Maskerade beendet ist, lässt sich jedoch erfreulicherweise feststellen, dass sie ihr kleines optisches Formtief der letzten Jahre überwunden ist.

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