Review
von Ruegs
Es ist der zweite von vier Teilen und Nachfolger von Die Tribute von Panem - The Hunger Games.
Der erzwungene Doppelsieg von Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson) stösst dem Kapitol noch immer sauer auf. In ihren Augen sind sie auch die Schuldigen für die zunehmenden Unruhen in den Distrikten und man würde sie gerne loswerden. Präsident Snow engagiert mit Plutarch Heavensbee (Philip Seymour Hoffman) einen neuen Berater und Spielmacher und gemeinsam beschliessen sie eine neue Regel für die bevorstehenden 75. Hungerspiele. Die Tribute beim dritten Jubel-Jubiläum, welches alle 25 Jahre stattfindet, sollen nur aus bisherigen Siegern bestehen. Damit versprechen sie sich ein grosses Spektakel, da viele Publikumslieblinge dabei sein werden und schwächen gleichzeitig die Widerstandsbewegung. Die Tribute sind über diese Regeländerung nicht besonders erfreut und auch Peeta und Katniss trifft es hart, da sie erneut für District 12 antreten müssen. Ausserdem sind die Gegner unberechenbar, da ja alle bereits einmal gewonnen haben. Peeta und Katniss verbünden sich mit einigen anderen Tributen, aber im Dschungel lauern auch noch andere Gefahren wie: Kraftfelder, giftiger Nebel, Blitzeinschläge, Flutwellen und wilde Tiere auf die Teilnehmer. Katniss nutzt später die Blitzeinschläge um mit einem Pfeil und Draht den Strom auf das Kraftfeld im Himmel umzuleiten. Dadurch gibt es einen Kurzschluss und das System bricht zusammen und ein Hovercraft rettet sie danach aus der Arena. Es gab scheinbar von Anfang an den Plan sie zu retten um die Revolution voranzutreiben und weitere Tribute waren in diesen Plan eingeweiht, der Verbleib von Peeta ist jedoch ungewiss.
Die Geschichte ist im Vergleich zum ersten Teil interessanter und abwechslungsreicher. Positiv ist auch hier die aufwändige Produktion, die ideenreichen Kulissen und die soliden Darsteller. Irgendwie wirkt aber alles sehr aufgeräumt, choreografiert und konstruiert. Die Gesamtoptik kann mich ebenfalls nach wie vor nicht wirklich überzeugen. Die ganzen Science-Fiction Elemente stehen für mich in einen zu krassen Gegensatz zu den Districts.
Note: 6 / 10