Review

Manos – Der Mut
zur Hässlichkeit




Vorwort:

Natürlich ist mir bewusst, dass Manos ein unfassbar
schlechter Film ist und eigentlich nicht mal wirklich die Bezeichnung Film
verdient. Warum ich dennoch 10 Punkte gebe? Weil alle, die an diesem Film
gearbeitet haben, genau wussten, was sie da fabrizieren.



Inhalt:

Eine Familie fährt mit dem Auto durch die Pampa. Das dauert
schon mal ein wenig. Dann verfahren sie sich. Es wird nach. Da kann man ja
nicht draußen pennen, schließlich is Töchterchen mit von der Partie. Nun trifft
man auf ein Haus. Dort wohnt Torgo. Der bewacht das Haus. Während der Meister
weg ist. Im Urlaub oder so.

Unser John Gesichtslos wäre aber kein guter Ami, wenn er
diesen Torgo nicht einfach zu Seite schieben würde. Damit ist klar: Man bleibt
hier. Obs dem Meister passt oder nicht.



Irgendwann nachts erwacht der Meister. Und seine Ehefrauen,
sind ein paar mehr. Und was machen die Weiber, anstatt ihrem gottgleichen
Dämons-Ehemann zu gehorchen und Bier und Schlappen zu bringen? Sie diskutieren.
Über das Schicksal der Familie. Denn dieses ist so gut wie besiegelt…



Meine Meinung:

Ja, mein Gott. Der Film ist geistiger Dünnschiss. Und
natürlich ist er absolut nicht gruselig. Aber sicher, überraschen kann einen
der Film auch nicht. Aber hey… denkt mal einer dran, wie dieser Film entstanden
ist? Durch eine Wette! Dass eben ein so billiger Film auf keinen Fall im Kino
laufen wird. Und die Wette wurde gewonnen: Der Film lief ein einziges Mal in El
Paso.

Und denkt doch mal an die olle Schnidde, die da in der Karre
mit dem anderen Kerl rumleckt. Das war mal die weibliche Hauptrolle. Aber die
hat sich ihr verdammtes Bein gebrochen, um nicht mitspielen zu müssen.



Grade die Tatsache, dass dieser Film so unfassbar schlecht
ist, macht ihn so unterhaltsam. Und Torgo ist einfach unfassbar komisch. Dazu
noch der US-Papi, der arrogant den offensichtlich behinderten Torgo noch ein
wenig quält, wie es sich für einen guten Gast gehört, und ihm das Leben noch
schwerer macht als es sowieso schon war.

Auch die Tatsache, dass die Familie bleibt, trotz der
Tatsache, dass der Hund brutal zerfleischt wird und man eh Angst hat, hier zu
bleiben. Aber was soll man machen? Wegfahren? Das is was für PUSSYS!



Und das Ende war auch irgendwie komisch. Torgo hops und
Johnny „Torgo, nun mach schon!“ muss nu aufpassen auf die Butze, die da in der
Wüste vor sich hin gammelt. Natürlich ist der nächste Markie Muckefuck mit
Familie schon unterwegs.

Auch der Meister selbst soll nicht unerwähnt bleiben. Nachdem
der Betrachter unfassbar schlecht drauf hingewiesen wird: „HEY, dass is der von
dem komischen Bild!“ wird der erst mal von seinen Frauen unterbuttert. Da wird
klar, wer hier die Hosen anhat.





Fazit:



Der Film ist schlecht. Aber so schlecht, dass es ihn
unfassbar gut macht. Denn jeder vernünftige Mensch würde merken: Das ist
einfach nur Grütze. Trotzdem wurde der Film fertig gestellt. Und kam ins Kino.
Respekt dafür: 10 Punkte für die Tatsache dass dieser Film mehr Spaß macht, als
Rambo IV!

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