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Ich war nie ein Fan vom Oger-artigen Tor Johnson. Als Handlanger eines wahnsinnigen Wissenschaftlers z.B. geht er in Ordnung, doch als Hauptattraktion eines B-Films reicht er nicht aus. Mit ein paar Brandnarben im Gesicht kann er kein richtiges Monster ersetzen und mit den anderen radioaktiven Kreaturen, die damals die Kinoleinwand bevölkerten, absolut nicht mithalten. Er verkörpert einen Typ Unhold, der bereits 1961 längst überholt war. THE BEAST OF YUCCA FLATS ist also keine große Monstershow geworden sondern nur ein weiterer unspektakulärer Johnson-Würger-Flick, diesmal halt mit unpassendem Atomanstrich. Die Laufzeit von unter einer Stunde sowie die über weite Strecken fehlenden Dialoge, die mit plärrender, dramatischer Musik und einem nervigen Off-Sprecher kompensiert werden sollen, lassen den Film zudem unfertig erscheinen.

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Normalerweise kann ich fast jedem Film zumindest ein bischen positives abgewinnen, aber bei diesem SF-Horrorfilm von 1961fällt mir absolut nichts ein. Die Story von einem russischen Wissenschaftler, der durch radioaktive Verstrahlung zu einem irren Mörder mutiert ist noch das "einfallsreichste" in diesem Film. Alle weiteren "Handlungsstränge" sind wirr und zusammenhanglos. Obwohl mit Tor Johnson als Hauptdarsteller einer aus der Stammbelegschaft von Ed Wood mitspielt, bleiben Ed Woods Filme im Vergleich dazu richtige Meisterwerke! Etwas positives fällt mir doch noch ein: der Film dauert zum Glück nur 54 Minuten! Da man nicht unter 1 Punkt werten kann: 1/10

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