Review

James Bond geht endich auch ins All - doch bis es soweit ist, müssen sich alle Zuschauer durch eine blasse Nummernrevue kämpfen, die weder einen ordentlichen, angsteinflößenden Schurken noch einen erwähnenswertes Bondgirl aufweist. Stattdessen wird man mit reichlich Mordversuchen des zurückgekehrten Beißers zugeschüttet, die jedoch alle dilletantisch und comichaft inszeniert sind. Überhaupt wird aus dem Beißer nach und nach ein komödiantisches Abziehbild, daß schließlich auch noch die Seite wechselt. Auch die Bombardierung der Erde mit Orchideengift zählt nicht gerade zu den intellektuellsten Ideen.
Letztendlich können wir unseren Helden dann aber doch auf die Raumstation befördern, wo natürlich sofort und auf der Stelle eine Raumschlacht entfacht wird, die eins zu eins aus Feuerball entnommen wurde, ausgetauscht lediglich die Taucheranzüge und Harpunen, die zu Weltraumschuzanzügen und Laserpistolen wurden.
Diese ganze Anbiederei an Star Wars etc. kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß das hier kaum noch normaler SF-Standard ist, von der Logik mal ganz zu schweigen.
Ganz ausgezeichnet mal wieder die Pre-Title-Sequenz mit dem Fallschirmsprung, deren Qualität der Film nie wieder einholt.
Einer der schwächsten Bonds, der beinahe zu seiner eigenen Parodie wird. Für ein paar schöne Action-Sequenzen gerade noch so 5,5/10.

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