Die Fortsetzung der Actiongurke aus dem Jahr 2002 ist deutlich besser ausgefallen als sein Vorgänger. Mehr Action sorgt zumindest kurzzeitig für gute B-Actionunterhaltung, in der Chuck Norris jedoch erneut das schwächste Glied darstellt.
Die Story könnte glatt von George W. Bush selbst stammen. Sie lehrt, dass alle, außer den Amerikanern böse sind und verherrlicht wie schon Teil 1 die USA. Am dümmsten war der Student, der seinen Dozenten McCord fragt: „Warum werfen wir nicht auf alle, die den Terrorismus nicht bekämpfen, Atombomben ??“ Hallo, geht’s noch ??
Immerhin kann der Film in Punkto Action überzeugen. Die Martial-Arts-Fights sind deutlich spektakulärer und häufiger als im ersten Teil, das nette Finale mit zwei Explosionen und der Schießerei ist auch ordentlich inszeniert. Überzeugend auch die Stunts, die auch schon im Vorgänger zu den (wenigen) Glanzlichtern gehörten. Guter B-Durchschnitt.
Die Darsteller wirken blass und lustlos, allen voran der alte Haudegen Chuck Norris, der schon vor Jahren hätte die Rente einreichen sollen. Der Charakter des Deke wurde diesmal von Judson Mills verkörpert, der sich zumindest in den Actionszenen besser schlägt. Negativ fällt auch hier die, vor allem bei den Kampfszenen, Schnitttechnik auf. Das Zeitlupen-Geschnibbel nimmt den Actionszenen jeglichen Reiz, scheint aber ebenso budget-schonend gewesen zu sein, wie das Verwenden von Archivmaterial bezüglich Flug- und U-Boot-Szenen.
Fazit:
“McCord – The Presidents Man 2“ ist deutlich besser als sein Vorgänger, was vor allem an der nett inszenierten und ausreichend vorhandenen Action liegt. Die Story nervt ebenso wie Norris, Actionallesseher kommen dennoch auf ihre Kosten.