Review

Es ist schon ärgerlich,wenn man beim Zuschauen den Eindruck gewinnt,dass ein Typ von der FSK selbst die Schnitte vorgenommen hat, - so zerhackstückelt,dass der Spaß an diesem Slasher doch stark getrübt wird.

Am Valentinstag 1960 wurden bei einem Grubenunglück mehrere Arbeiter verschüttet,Harry Warden überlebte als Einziger und wurde in die Geschlossene gebracht.Jetzt will man nach 20 Jahren endlich wieder feiern,doch der Chief erhält als Warnung ein menschliches Herz in einer Konfektschachtel und will die Sache abblasen,doch ein paar Jugendliche ziehen sich in die Mine von damals zurück,wo der Killer bereits wartet.

Ähnlich wie bei Halloween mordet sich ein maskierter Typ durch die Schnittmenge amerikanischer Jugendlicher.Bewaffnet mit Gasmaske(laut atmend)und einer Spitzhacke.Die oben angesprochenen Schnitte sind so grob ausgefallen,dass kaum noch etwas an sehenswertem Splatter übrig bleibt – sehr schade.
Im Grunde der übliche Slasher,nur wurde hier die Kulisse von Highschool oder Waldhütte in ein Bergwerk verlegt,was insofern zwar innovativ ist,aber auch nicht die Bandbreite der dramaturgischen Möglichkeiten ausschöpft.
Wie gewohnt sind auch die Darsteller eher minder bemittelt,man weint keinem Opfer eine Träne nach.Einzig Howard mischt die Truppe mit makaberen Scherzen auf,aber der ist irgendwann einfach verschwunden(im Schnitt der FSK).

Ein Täterratespiel kommt auch nicht so recht zustande,denn entweder es ist Harry Warden oder jemand aus der Gruppe – und wenn Letzteres zutrifft,weiß man recht schnell wer.
Also auch hier nur ein solider und halbwegs unterhaltsamer Genrebeitrag,aber es sind ja noch einige Feiertage offen,ich freue mich schon auf „Reformationstag der tanzenden Schädel“…
6 von 10 Punkten

Details
Ähnliche Filme