Alle Kurzkommentare


6

Blutiger Valentinstag von Georg Mihalka ist ein Slasher, welcher in der Blütezeit des Slasherfilms entstanden ist. Die Geschichte vom Mienenarbeiter welcher 20 Jahre nach einem Unglück in einem Schacht wieder auftaucht um am Valentinstag Leute in einer Kleinstadt zu lynchen bietet einige blutige Kills und transportiert gut den Charme der  80er Jahre. Hierbei sollte der Filmkonsument auf jedenfall zur Unrated Fassung greifen, da in der R-Rated doch so einiges fehlt. Im Remake gehts zwar derber zu, aber vom Charme her, ist meines errachtens das Original zu bevorzugen. 6,5 Punkte

7

Netter kleiner Slasher, der genau wie HALLOWEEN oder FREITAG DER 13. einen ganz besonderen Tag im Jahr für ein Blutbad auserkoren hat. Der Valentinstag mag dafür etwas seltsam anmuten, genau wie das Bergbaustädtchen als Schauplatz anstelle z.B. eines abgelegenen Ferienlagers, aber die makabere Verbindung zwischen den Morden und dem kitischigen Valentinskult der Amerikaner - sprich: das Herausschneiden von Herzen und anschließende Verpacken und Versenden in herzförmigen Pralinenschachteln mitsamt Gedichtkärtchen - ist nicht von schlechten Eltern und der Killer mit seiner Gasmaske und der Spitzhacke macht auch eine gute Figur, wenn er seine Opfer durch das klaustrophobische Labyrinth aus unterirdischen Stollen jagt. Nach Jahre langem Warten endlich ungeschnitten und in voller Pracht zu bewundern. 7 von 10.

3

Natürlich bin ich ein Kind der 80er und habe mir damals diesen Horrorstreifen reingezogen ... doch die 80er sind lange her. Nüchtern betrachtet bietet der Film nicht viel Handlung und keine Sympathieträger, mit denen man sich identifizieren möchte und wirklich mitfühlt und mitleidet ... Die Kulisse (Mine) ist zwar schaurig schön gewählt - ist aber nur Selbstzweck, da hier zu wenig passiert. Klar weiß ich inzwischen, daß der Ursprungsfilm mehr Splatter beinhaltete, aber so nicht mal in den Staaten über die Leinwand flimmerte ... doch was hier übrigblieb, ist alles schon mal besser und interessanter erzählt worden. Einige Einfälle sind gut - doch die retten diesen ganzen Schwachsinn wirklich nicht. Fazit: Legendär eigentlich nur in dem Bereich "War eigentlich anders gewollt" ... Für heutigen Standard nicht geeignet - selbst Nostalgiker-Horrorfans wie ich schlafen fast dabei ein ... This is no advertisement this is a warning!

8

Ganz klar einer der besten 80er Jahre Slasherfilmchen, auch wenn mancher hier etwas anderes behauptet. An die ganz großen Vorbilder kommt das ganze zwar nicht ran, trotzdem ist dieser Film um Klassen besser als der andere Müll der zu jener Zeit gedreht wurde. In der letzten halben Stunde verlagert sich das Geschehen in eine Mine, was für eine tolle Atmosphäre sorgt, die Inszenierung ist klasse, sowieso weist der Film für einen Slasher Film dieser zeit eien ungewöhnlich hohen Produktionsstandard auf, man merkt: dieser Film wurde für die große Leinwand produziert. Der Killer in seiner Minenarbeiter Kluft ist übrigens auch nicht zu verachten....und mit seinen Opfern stellt er allerlei spaßige Dinge an, das der Film auf ei R rating zurecht geschnitten wurde merkt man allerdings stark....wo bleibt die Unrated Fassung???

7

Ganz guter Slasher der sich aber nicht groß von seinen Genre-Kollegen abhebt. Die Darsteller machen ihre Sache ganz gut und zum Schluss sieht man noch eine kleine Überraschung. Der Killer sieht interessant aus, weil er in Baukluft und Sauerstoffmaske rumläuft . Mit einer Spitzhacke werden die Opfer gekillt. Was auch sehr passend ist, dass er Valentinsherzen verschickt wo Menschenherzen drin liegen. Die Morde sind wenig spektakulär, was aber auch wahrscheinlich daran liegt das der Film vorher auch für ein R-Rating geschnitten wurde. Wie gesagt netter Slasher, aber Jason Voorhees oder Michael Myers rocken mehr ! Von mir bekommt "Blutiger Valentinstag" noch knappe 7 Punkte.

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