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Mit dem fünfzehnten James Bond Streifen "Der Hauch des Todes" gab Timothy Dalton sein Debüt als Agent mit der Doppelnullnummer. Wie immer in der Filmreihe bedeutete der Wechsel des Schauspielers auch einen Wechsel der Charakterzüge von 007. Dies merkt man vor allem am "fehlenden" Humor (es gibt schon noch welchen, aber nicht so gehäuft wie in den Moore Filmen), der dafür durch eine zielstrebigere Arbeit ersetzt wird. Außerdem geht James Bond dieses Mal nicht auf "Frauenjagd" sondern verhält sich ausnahmsweise einmal monogam. Moneypenny ist außerdem auch auf wundersame Weise jung geworden.

Sonst hat sich jedoch nicht viel verändert. Die Actionszenen sind wie immer sehr gut in Szene gesetzt. Überhaupt weist der Streifen ein beachtliches Tempo und eine spannende Geschichte auf und macht dadurch beim Zusehen richtig Spaß. Von Q gibts wieder jede Menge Zubehör und ein Auto, welches stark an "Goldfinger" erinnert.

Etwas kurz und schwach ist allerdings der Showdown geraten. Dies liegt hauptsächlich am Oberbösewicht Whitaker, der viel zu Harmlos in Erscheinung tritt und dessen Figur man auch hätte streichen können, ohne das es negativ aufgefallen wäre.

Insgesamt ist "Der Hauch des Todes" trotzdem gute Bondunterhaltung. Kleinere Mängel übersieht man durch die überwiegenden Stärken des Streifens gern. Timothy Dalton gibt einen gelungenen Einstieg und kann als 007 überzeugen. Fans der Reihe werden zufrieden sein!
7 Punkte

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