Review

Timothy Dalton übernimmt das Bond-Zepter von Moore, oder man könnte auch sagen, ein alter Sack tritt ab und ein Mann sehr nah an der Midlife-Crisis übernimmt für ihn die Rolle des ewigen Schürzenjägers mit Vorliebe für schnelle Autos.
Timothy Dalton ist weitaus weniger charmant als Moore, geht ein bißchen mit seiner Härte in Richtung früher Bond-Filme mit Connery, auch hat er ein gewisses verschmitztes Lächeln, welches 10 Jahre früher sicherlich viel cooler rüber gekommen wäre, aber so wirkt es fast ein bißchen väterlich. Auch wenn er mit seinen Bond-Girls abhängt wirkt alles sehr stark Hugh-Hefner-like und nicht wie man es gerne bei Bond sehen würde.

Ansonsten ist dieser Bond genauso belanglos wie fast jeder Moore und viele Connery Bonds, ein bißchen härter als die letzten Bonds von Moore, ein bißchen pseudomoralischer der Held, und eine ganze Menge stärker in Richtung Werbung gerichtet.
Bond als Marke mit Dalton als Aushängeschild?
Ein Experiment, das vorerst zu greifen scheint.

4 Punkte

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