Der russische General Puschkin (John Rhys-Davies) veranlasst die Tötung mehrer britischer Geheimagenten, um einen Krieg zwischen Ost und West zu provozieren. James Bond (Timothy Dalton) verhilft dem KGB-General Georgi Koskov zur Flucht nach Österreich. Doch der will nur Waffen und Opium schmuggeln...
Bond, die Fünfzehnte (Timothy Dalton 1/2). Trotz Verjüngungskur stellt THE LIVING DAYLIGHTS ein wahrlich miserables Bond-Abenteuer dar. Von Abenteuer kann eigentlich kaum die Rede sein. Zu wenig Action. Die Story: unsäglich langweilig und zu viel Ost-West-Thematik. Bond gibt sich betont zahm, tötet nur wenn es sein muss. Auch die überheblichen Sprüche á la Roger Moore fehlen. Bond stand kurz vor seiner endgültigen Ablösung als alleiniger One-Man-Action-Held. Im selben Jahr startete die LETHAL WEAPON-Reihe. STIRB LANGSAM war in Produktion. Ebenso der dritte Teil von RAMBO.
Ein wirklich belangloser Bond ohne nennenswerte Highlights. Nicht wegen seinem neuen Bond-Darsteller Timothy Dalton (HOT FUZZ) schlecht, sondern wegen dem Rest drum herum. Im Gegenteil: Dalton ist noch eine der wenigen positiven Aspekte an diesem Bond.
Besonderheiten: neuer Bond, neue Moneypenny
Bösewichte: General Puschkin (John Rhys-Davies), Auftragskiller Nekros, Waffenhändler Brad Whitaker
Bond-Girl: Kara Milovy (Maryam d'Abo)
Weiber flachgelegt: 0
Autos: Aston Martin V8 Vantage
Gadget: Ghettoblaster mit Raketen, Giftgas im Schlüsselanhänger
Schauplätze: Gibraltar, Österreich, Marokko
Intro: Wasser, Damen mit Knarren, Silhouetten, Song von A-ha
Body Count: 42
Fazit:
Richtig mies. Vielleicht der schlechteste Bond überhaupt.