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Found Footage mit Mockumentary-Einsprengseln und teils sehr schwer zu verstehender britischer Mundart. Der Schauplatz, eine alte Ruine einer Kirche mitten im Nirgendwo, ist schon mal schön ausgewählt. Der Film kann auch ein wohliges Gruseln bewirken, wenn man sich auf ihn einlässt. Allerdings verschenkt er viel von seiner Wirkung dadurch, dass schon von Anfang an klar ist, dass niemand ums Leben kommt - ganz untypisch für Found Footage. Ein offener Ausgang der Dinge wäre in jedem Fall die bessere Wahl gewesen, selbst wenn sich dann herausstellt, dass es kaum eine echte Bedrohung gibt. Der sanfte Horror beschränkt sich nämlich fast ausschließlich auf Erscheinungen. Außerdem ist die Forschergruppe fürs Paranormale zu groß: So stehen stets zu viele Freunde miteinander rum und niemand wird isoliert und somit richtig verängstigt.

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