Bei diesem Sportfilm geht es um 2 Sportler aus dem Ringersport in den 80er Jahren. Dieses Bruderpaar (Dave und Mark Schlutz) hat die Olympischen Spiele 1984 gewonnen und wollen diesen Erfolg 1988 wiederholen. Da allerdings in dieser Sportart die Gelder für gute Trainingsbedingungen eher knapp sind, ergreift zuerst Mark die Chance, als ihm John du Pont diese Möglichkeiten geben will. Erst später überredet Mark seinen Bruder Dave ihm zu folgen. Diese Abhängigkeit zwischen arm und reich birgt reichlich Zündstoff und läuft hier auf ein bedrückendes Ende hin, als nach und nach der Geltungsdrang von du Pont die Oberhand gewinnt und alle nach seiner Pfeife tanzen sollen. Das dies mit der Zeit aus dem Ruder läuft, braucht man da nicht wirklich erwähnen. Im Film selbst werden die verschiedenen Charakterarten, die geldbedingt aufeinander treffen, sehr gut herausgearbeitet und von den Schauspielern sehr glaubhaft gespielt. Auch dass diese für die glaubhafte Darstellung der Ringkampfszenen viel trainiert haben, ist meiner Meinung nach gut zu erkennen. Die große Tragödie, auf die der Film zusteuert, ist natürlich ein bedrückender Moment im Film – vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Film auf realen Ereignissen basiert. Wer auf Dramen steht, der wird hier einen guten Streifen diesbezüglich vorfinden!