7
Ein sperriges Werk, extrem langsamer Erzählstil in kalten Farben und nüchterner Atmosphäre. Inhaltlich faszinierend, erzählt der Film vom vereinsamten Milliardär DuPont, der sich zum Mentor eines Ringers aufschwingt, aber doch nur - einem Kinde gleich- einen Freund haben will. Der Ringer selbst scheitert an seiner neuen Rolle, sein Bruder wird zur tragischen Figur, als DuPont mit seiner Art seine Mitmenschen damit erdrückt. Intensives, trauriges und wahres Werk, das aber aufgrund der kalten Inszenierung und etwas zu langen Laufzeit etwas Sitzfleisch erfordert. Die 3 Hauptdarsteller spielen alle sehr gut, mir persönlich hat Mark Ruffalo am besten gefallen. 5-fach Oscar-nominiert, ging der Film leider leer aus, lohnt sich aber dennoch zu sehen.
10
Ganz großes Kino und es zeigt sich hier zu Recht, warum er nominiert war. Hätte ihm die Oscar-Krone wirklich gegönnt. Was Steve Carell, Channing Tatum und Mark Ruffalo an schauspielerischer Leistung zeigen, ist einfach großartig. Die Story nach einer wahren Begebenheit zeigt hier auf stimmungsvolle und manchmal auch bedrückende Art und Weise wie verschroben wohl Geld machen kann. Man sieht den Schauspielern an, dass sie diesen Film gelebt haben, sich einem harten Training unterzogen haben, um dem gerecht zu werden und ringen ist mal nun wirklich nicht eben ein Klacks. Mehr solcher Filme bitte!