1935 werden Mattie, Lee und Johnny aus dem Gefängnis in Glory, West Virginia, entlassen. Aufgrund von 40 Jahren harter Arbeit im Knast hat Mattie einen Scheck über 25.000 Dollar in der Tasche, mit dem die Drei einen Laden eröffnen wollen. Doch Gemeinderat Dallas Council ist der Meinung, dass ihnen das Geld nicht zusteht und eröffnet die Jagd auf die drei unterschiedlichen Männer.
George Kennedy war in den 60er und 70er Jahren ein A-Liga-Star, erhielt 1965 für Der Unbeugsame einen Oscar und rutschte später, wie viele andere Darstellende auch, in die Liga der B-Filme ab. Hier spielt er den fies schmierigen, skrupellosen Doc Council, der Jagd auf Oscarpreisträger Jimmy Stewart, Strother Martin und den noch sehr jungen Kurt Russell macht.
Das Thrillerdrama legt ein recht behäbiges Tempo vor und lebt vor allem durch den Witz von von Stewart mit seinem allsehenden Glasauge Argus und Strother Martin, der beständig Artikel in ihre zukünftige Warenliste aufnimmt, und natürlich George Kennedy, der hier als Menschenjäger besonders widerwärtig und hassenswert auftritt.
Obgleich die Geschichte nicht uninteressant ist und sowohl die Jäger als auch irgendwann die Gejagten über Leichen gehen, will nicht so recht Spannung aufkommen. Zu wenig überraschend sind die Ereignisse und zu uninspiriert die Regie von Routinier Andrew V. McLaglen.
Ein mäßiger Eintrag in die Vita von großen Schauspielern, Dank ihnen aber dennoch schaubar und kein Ausfall.