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"Die Jury" ( OT.: "A time to kill" ) von Regisseur Joel Schumacher ( "8MM") ist sicherlich eine der schlechtesten John Grisham - Verfilmungen. Der Streifen badet nur so in Klischees, unglaubwürdigen Handlungselementen, albernen Dialogen und "Monologen", Langatmigkeit, einigen vollkommen überzogenen Storyline - Elementen und Unmengen an hier wirklich überflüssigem und absolut unangebrachten Hollywood - Kitsch. Die kaum überzeugende "Wochenend-Leistung" der überforderten Hauptdarsteller ( Matthew McConaughey aus "Amistad", Sandra Bullock aus "Speed" ) trägt auch nicht grade dazu bei, die Qualität des Films zu steigern, der sich selbst offenbar nicht so recht zwischen Rassismus - Drama, Gerichts - Film und Selbstjsutiz - Thriller entscheiden kann. Einzig Samuel L. Jackson ( "Die hard with a Vengeance" ) und Kevin Spacey ( "American Beauty", "Die üblichen Verdächtigen" ) spielen gewohnt routiniert.

Äußerst kitschig und lächerlich-übertrieben und zudem noch höchst fragwürdig ist das Schlußplädoyer am Ende und die Auflösung, da hier viel zu dämlich und unglaubwürdig auf die Tränendrüse gedrückt wird und Selbstjustiz-Maßnahmen ohne Blick auf die Folgen der Handlung hier sogar gerechtfertigt werden.
Nein, nein, dies alles läßt mich nun wirklich zu dem Schluß kommen, daß hier absolut kein guter Film vorliegt, eher eine in der Grundidee pseudo-ambitionierte, aber langweilige und fragwürdige Schnellschuß - Literaturverfilmung!

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