Wir werden alle sterben – irgendwo, irgendwann, irgendwie.
Letztendlich ist dies das schlichte Fazit der sehr guten Dramaserie SIX FEET UNDER des amerikanischen Kabelsenders HBO.
Es wurde viel geschrieben über diese einzigartige Serie, die nur 5 Staffeln hat.
Rückblickend betrachtet, ist die Geschichte der Bestatterfamilie Fisher der Urknall der modernen Serienwelt in den USA gewesen.
Die Themen sind frech, provokativ, dabei immer nachdenklich stimmend und zutiefst menschlich inszeniert worden.
5 exzellente Staffeln lang verfolgt der Zuschauer bis ins kleinste Detail die Lebensreise der Hauptpersonen.
Es gibt eine große Storyline mit endlos vielen Kreuzungen, Parallel- und Nebenstraßen.
Dabei wird die gesamte Unterhaltungspalette offenbar:
schwarzhumorig bisweilen nüchtern dramatisch, tiefsinnig – aber nie langweilig.
Jede Facette des Lebens spiegelt sich in den einzelnen Episoden wider.
Am Ende ist die Serie ein Gesamt-Kunstwerk mit einem inhaltlich hohen Nährwert.
Vieles regt dabei an, diskutiert zu werden.
Anderes ist nur selbstzweckhafte (und sehr gute) Unterhaltung.
In Erinnerung bleibt eine Serie, die das Leben und den Tod in allen erdenklichen Varianten zeigt.
Und irgendwie ist SIX FEET UNDER eine Art Anregung, ein gutes (bewusstes) und erfülltes Leben zu führen, denn wir werden alle sterben – irgendwo, irgendwann, irgendwie.