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Nackte Auftragskillerin killt Sexwüstling…

Der japanische Splattertrash (im Stile von MACHINE GIRL, TOKYO GORE POLICE) ist totgeritten. Deshalb muss man in Fernost andere Wege beschreiten. GUN WOMAN präsentiert sich als Mischung aus NIKITA und Rape&Revenge. Heftige Sicko-Einschläge inklusive. Mayumi (Asami) ist eine junge, hübsche Frau. Sie wird vom Meth-Junkie zur Auftragskillerin umerzogen. Ihre Zielperson ist der Sohn eines Gangsterbosses, ein Superperversling, der auf "krassen Analsex" und Nekrophilie abfährt. Ihm heißt es, das Handwerk zu legen. An ihn kommt man nur nackt und als Leiche ran. Mayumi übernimmt den Job. Ab der zweiten Filmhälfte ist Nippon-Star Asami (MACHINE GIRL, ROBOGEISHA, MUTANT GIRL SQUAD) folglich komplett nackt zu bestaunen. Dies ist aber schon das einzige Highlight des Films. Die Story ist flach und wäre eigentlich in 15 Minuten erzählt gewesen. Der Plot wird unnötig in die Länge gezogen. Zähe Montagen von Mayumis Schulung zur Killerin langweilen. Die Kills sind brutal, aber ohne Wiedererkennwert. Asami ist heiß. Ihre Vorliebe für Blut und Nacktheit retten über den einen oder anderen Durchhänger, den Streifen aber nicht vor der Belanglosigkeit. Der schäbige, billige Digitallook kommt dem Gesamteindruck nicht sonderlich zugute.

Fazit:
Arg mittelprächtig.

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