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Eine Hommage an die Pinku Violence Flicks aus den 70ern, wo sexy Profikillerinnen wie Zero Woman und Lady Snowblood ebenso viel austeilen wie einstecken durften. GUN WOMAN ist schon ziemlich rüde dank solcher Themen wie Meth-Entzug und dem Ring von Nekrophilen. Das Finale starrt nur so vor Blut. Aber was nützt das alles, wenn allein schon die Ausführung des Auftrags so abstrus ist: Sie beinhaltet glaubwürdiges Totstellen und das Verstecken von Knarren im eigenen Fleisch! Schon beim Ziehen ihrer Waffen ist die Meuchlerin halb verblutet und hatte es noch nicht einmal mit Widerständen zu tun! Absolut störend ist auch die Erzählung in einer Rückblende: Man hat das Gefühl, da wurde ein zu kurzer oder unfertiger Film aus Japan für den US-Markt nachträglich künstlich gestreckt. Auch wurden große Teile der Dialoge gar nicht erst übersetzt.