Mal wieder ein schönes Weihnachtsmärchen.
Tatsächlich erinnert dieser Film mehr an ein Märchen, als so viele
andere neuere Weihnachtsfilme, in denen Elfen und Weihnachtsmänner
vorkommen.
Das mag wohl auch daran liegen, dass es stattdessen einen Engel gibt und
die Geschichte Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, also einer
Zeit, in der Märchen auch irgendwie glaubhaft erscheinen, ohne dass man
die magischen Gestalten direkt mit einer Menge Technik ausstattet, damit
sie auch ja in die heutige Zeit passen und in ihr akzeptiert werden.
Sicher sind Weihnachtsfilme mit hochtechnischen Spielzeugfabriken am
Nordpol auch schön anzusehen und wenn neben dem sprechenden Hund als
Gegenpol die Menschen klassisch übers Handy kommunizieren, dann passt
das wunderbar, aber zum Glück braucht es das in Christmals Candle nicht,
obwohl es hier auch ein wenig darum geht, dass der technische
Fortschritt Einzug hält und zum Beispiel Elektrizität immer wichtiger
wird und somit beinahe ein Wunder verhindert, dass auf einer guten,
alten Tradition beruht.
Ein schöner Film, den man sich mit der ganzen Familie anschauen kann und
bei dem weder die Kinder gelangweilt, noch die Eltern genervt sein
dürften.