Wasabi ist eine japanische Pflanze die zur Familie der Kreuzblütengewächste gehört und in der japanischen Küche unter "extrem hot chili" - um es amerikanisch auszudrücken - bekannt ist. Doch was hat dies mit dem Film zu tun? Mehr als eine kleine nebenrolle spielt diese Pflanze im Film nicht, doch vielleicht könnte man sie stellvertretend dafür ansehen, dass dieser Film genauso extrem scharf ist und sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist.
Der Plot ist ziemlich easy und bietet eigentlich keine großartigen Wendungen auf. Humbert ist frz. Polizist und eine Legende, wenn es um die erfolgreiche Abarbeitung von Kriminalfällen geht, doch leider sind seine Methoden nicht die angenehmste. Daher bekommt er von seinem Chef Urlaub und prompt erfährt er, dass seine Jugendliebe in Japan gestorben ist und er begibt sich auf den Weg in das Land der aufgehenden Sonne, um bei der Testamentsvollstreckung anwesend zu sein. Dort lernt er dann Yumi kennen, eine kleine süße Person, die zu ihm in einem besonderen Verhältnis steht. Außerdem kommt die japanische Mafia - Yakuza - auf Humbert, da dieser etwas hat, was sie gerne hätten. Und so beginnt das übliche KAtz und Maus Spiel.
Doch der Plot ist ohnehin nebensächlich, da der Film eigentlich eine Homage auf Jean Reno ist. Mit seiner trockenen Art bringt er die teilweise abstrusen Szenen in ein erheiterndes Licht und verleiht dem Film so eigentlich seine wirkliche Würze, denn die Handlung dient mehr als Rahmen für die Darstellung des großartigen Franzosen.
Fazit: Wer auf guten frz. Humor, eine lustige Reise nach Japan und ganz nette Action steht, der wird sich bei Wasabi schon nicht vergreifen. Aufgrund der wirklich guten Darstellung Renos und den durchaus geckigen Actionszenen, vor allem die Shoppingtour ist hierbei sehr ulkig, kann man gute 6/10 geben.