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ROBOCOP für die Armen. Der schnuckeligen Nicole Eggert kauft man die Rolle der toughen, kickboxenden Actionheldin überhaupt nicht ab; Sie gehört ausschließlich in einen roten Badeanzug gesteckt und sie sollte nur Rollen übernehmen, die sich nicht zu weit von ihrer Serienfigur in BAYWATCH entfernen. Und wie lächerlich sie in ihrer komischen Rüstung aussieht! Damit ist das banale und dümmliche Ripoff schon mal nicht so sexy, wie es theoretisch sein könnte. Wegen des offenkundig spärlichen Budgets kommen auch nur wenige Masken und Spezialeffekte zum Einsatz, obwohl man gerade unter der Regie von Robert Kurtzman da mehr hätte erwarten dürfen, schließlich sind er und seine beiden KNB-Kollegen auch wieder für die MakeUps verantwortlich. Außerdem wurden viele der Sets schlecht ausgeleuchtet, vermutlich um deren Defizite zu kaschieren. Wenigstens Tom Savini ist als Rockerbandenmitglied mal wieder gut drauf.
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Unterhaltsame Low-Budget Version von Robocop, die sich wie das Vorbild durch jede Menge Brutalitäten und einen ordentlichen Bodycount auszeichnet. Die Story ist nicht weiter von Belang und dienst nur als Fassade für die wirklich nette Action. Mit Richard Grieco und Nicole eggert tummeln sich zudem zwei nicht gerade unbekannte Gesichter auf der Bühne, so daß ich Demolitionist jedem Fan harter B-Action bedenkenlos empfehlen kann - allerdings nicht in der Uncut-Fassung, wobei man fairerweise anerkennen muss, daß zumindest die deutsche TV-Fassung noch ansehbar ist