Review

Eins vorweg: Der Alternativtitel TERRIFIER – THE BEGINNING ist ein glatter Etikettenschwindel. Die Anthologie von Damien Leone wurde aus zwei bereits vorhandenen Kurzfilmen des Regisseurs mit den ersten Auftritten von „Art the Clown“ sowie einem schnell dazugedrehten Shortie und einer ausgewalzten Rahmenhandlung zusammengekleistert, um mühsam auf Spielfilmlänge zu kommen. Der berüchtigte Clown wird hier noch von Mike Giannelli dargestellt – und kommt im Film tatsächlich kaum vor. 

In der ersten Episode hat Art einen Kurzauftritt in einer „Bahnhofswartehalle“ (die sich ganz offensichtlich in einer normalen Wohnung befindet), der Rest des Films ist eine trashige Teufelskultgeschichte mit miesen Masken. 

Die zweite Episode zeigt eine alberne Alieninvasion mit Masken und Kostümen aus Pappmaché und Sperrmüll, Art taucht hier lediglich auf einem Gemälde auf. 

Erst in der dritten Episode spielt der Horrorclown eine zentrale Rolle und terrorisiert eine junge Autofahrerin. Der Film ist zwar auch nichts Besonderes, nimmt jedoch schon ein paar Situationen der späteren Langfilme vorweg und bietet ein paar ordentliche Makeup-Effekte. 

Die Rahmenhandlung hat kurz vor Schluss dann doch noch eine nette, von THE RING inspirierte Idee zu bieten. Was den Filmen komplett abgeht, ist die Brutalität und Grausamkeit der TERRIFIER-Reihe, so dass dies hier nur etwas für Hardcorenerds und Komplettisten sein dürfte.

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