Review

Leider kann ich auch als jemand, der italienischen Horrorfilmen im Allgemeinen nicht abgeneigt ist, die doch zahlreichen positiven Kritiken in keiner Weise nachvollziehen.
Ein Restaurator wird in ein italienisches Dorf gerufen, um ein Fresko des Martyriums des heiligen Sebastian zu restaurieren. Er landet umgehend mit einer Lehrerin, die er kurz im Treppenhaus kennengelernt hat im Bett. Nach und nach beginnen seltsame Ereignisse, mysteriöse Telefonate und jemand wird sogar umgebracht....

Okay, der Film hat ein geringes Budget, aber das rechtfertigt diesen Blödsinn noch lange nicht. Echte Grusel- oder gar Horror-Atmosphäre gibt es so gut wie nie, die Story ist vorhersehbar und flach, die Charaktere handeln dümmlich - sind zum Teil sehr albern überzeichnet und die Entwicklung einer Geschichte läuft unglaublich plakativ ab - sodass man sich sehr schnell fragt, ob man als mitdenkender Zuschauer überhaupt erwünscht ist. Darsteller sind irgendwo zwischen Laienschauspiel und biederem TV-Durchschnitt anzusiedeln, hier stimmt eigebtlich so gut wie gar nichts. Wo hier manche eine beunruhigende, oder gar beklemmende Atmosphäre sehen? Keine Ahnung.

Sicher keine Italo-Perle, sondern ein absolut überbewerteter Low-Budget Gähner, muss man aber wohl als selbsternannter Giallofan gut finden, liefert dafür aber keinerlei Anlässe.

2/10

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