Dark Night of the Walking Dead ist Teil 6 eines versuchten The Asylum Marathons (natürlich werden sämtliche Filme im nüchternen Zustand konsumiert). Die Review versucht so wenig Spoiler wie möglich zu enthalten. Wer jedoch wirklich nicht gespoilert werden möchte, sollte nur das Fazit lesen.
Anmerkung: Der Kürze halber werde ich den nur noch den Originaltitel Zombie Night verwenden.
Zombie Night ist kein schlechter Film, leider jedoch auch nicht wirklich gut. Darstellerisch befindet man sich wenn überhaupt im Mittelfeld, was vermutlich aber auch an den größtenteils nervigen Charakteren liegt. Einzig Anthony Michael Hall sticht ein bisschen heraus, während man seinen weiblichen Kollegen, wegen des ganzen Geschreis, schnell die Zombies an die Kehle wünscht. Regisseur Gulager zeigt sich halbwegs routiniert und sorgt dafür, dass das Endprodukt dank guter Kamera, guter Musik, ansprechender Effekte und ein paar wenigen netten Einfällen, zumindest klar über seinem Piranha 3DD anzusiedeln ist (was nicht wirklich schwer ist).
Leider sind von diesen Einfällen jedoch zu wenige da. Repräsentativ ist die Idee, das sich die Zombies nicht nur aus ihren Gräbern buddeln, sondern sich auch in die Erde wieder einbuddeln können, sehr interessant und sorgt für einen spannenden und zugleich lustig aussehenden Moment. Aber da der Großteil der Spannung leider, durch das andauernde Geschrei des weiblichen Anteils der Gruppe, zunichte gemacht wird, ist der Film nur teilweise Unterhaltsam.
5/10