Review

Dies ist die sechste und leider auch letzte Arbeit der beiden Freunde Maurizio Merli und Regisseur Stelvio Massi. Massi der mit Merli eher nur die mittelmässigeren Polizei und Actionfilme Merlis Karriere gedreht hat kommt auch mit Mann der Venedig hieß (warum eigentlich dieser Titel?) nicht übers Mittelmass hinaus. Merli wütet mal wieder wie üblich über den Bildschirm da wie so oft in seinen Filmen der Staat seine Methoden der Polizeiarbeit nicht unterstützt. und er dafür an den Ganoven bittere Rache nehmen muss etc.. In diesem Falle Rache für seinen Freund Tony (Francisco Rabal) und Vivien (Jutta Speidel). Francisco Rabal und Jutta Speidel sind aber kaum zu spüren da es sich um eine One Man Show ala Merli handelt. Gedreht wurde wie der Name des Films schon sagt in Venedig, die meiste Zeit aber in Berlin und das ist recht interesant zu sehen wie Berlin vor dem Fall der Mauer wirkt. Aber auch Venedig wurde schön in Szene gesetzt. Im großen und ganzen ein ziemlicher enster und auch düsterer Film der übers Mittelmass nicht hinaus kommt. Gelungen sind aber auf jeden Fall die Städeaufnahmen ganz besonders das Berlin der 70er Jahre kommt sehr gut rüber und trägt zu der düsteren Atmosphäre des Films bei. Die Musik von Meisterkomponist Stelvio Cipriani der schon bei einigen Werken Stelvio Massis beteiligt war ist  auch schon besser gewesen.

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