Schon gewußt ?
Es gibt einen ca. 20prozentigen Bodensatz von Männern, die Frauen nicht vermittelbar sind.
Bernhard Ludwig, österreichischer Psychologe ,begründet das sehr anschaulich an 2 Pyramiden, die jeweils einen Qualitätsaufbau von Frauen und Männern darstellen, also um so qualitativer man ist, um so weniger gibt es....
Da Frauen grundsätzlich den Drang nach Höherem (Märchenprinz) verspüren, um so auch gesellschaftlich aufzusteigen, streben sie immer zur Spitze der Männer-Pyramide hin. Selbst wenn sie selbst dem Bodensatz der Frauen-Pyramide angehören, so wollen sie doch einen Mann aus dem höheren Level.
Ergo ,die untere Männerebene bleibt ihr Leben lang unbeweibt.
Ob da auch Zusammenhänge zum OFDb bestehen kann ich nicht sagen, aber Herr Ludwig klärt noch über so manche weitere Eigenart der jeweiligen Geschlechter auf, die so auch zur Selbsterkenntnis führen können.
Der ganze Vortrag wird amüsant in einer Art Kabarettprogramm aufgeführt, daß hier einfach abgefilmt wurde.
Dabei kommt es auf die Interaktivität des Publikums an. Dieses wird mittig im Kinosaal nach Geschlechtern verteilt, so daß links die Frauen, rechts die Männer sitzen.
Herr Ludwig bittet während des Filmes regelmäßig Frauen oder Männer zu bestimmten Themen aufzuzeigen, so daß sich die jeweilige andere Seite daran orientieren kann und so eben auch mal etwas über das andere Geschlecht lernt. Da das Ganze im anonymen Raum des halbdunklen Kinosaals stattfindet mit Menschen, die man größtenteils nicht kennt, kann man so durchaus ehrlichere Antworten erhoffen als bei einer direkten Befragung seines Gegenüber.
Ich habe mich dabei durchaus amüsiert, aber so nach ca. 1 Stunde ermüdete ich langsam, da sich die Art und Weise des Vortrages und der Fragestellung - trotz wechselnder Themen - nicht änderte. So wie eben auch ein amüsanter Vortrag irgendwann einfach zu lang wird, wenn er immer gleich weiter läuft....
Was das alles mit Kino zu tun hat ? NICHTS.
Dieser "Film" bedarf eben genau der oben geschilderten Konstellation und mindestens ca.50 Zuschauern, möglichst gleichmäßig nach Geschlecht verteilt, um eben auch entsprechende Reaktionen zu bewirken.
Selbst dann bedarf es einer dauerhaften Frische und Konzentration, um der Sache durchgehend zu folgen. Aber alleine zu Hause sich diesen Film anzusehen - vielleicht sogar wiederholt - funktioniert nicht, kann auch nicht das erwünschte Ergebnis im Sinne des Erfinders Ludwig bringen.
Für das kabarettistische Seminar in idealer Konstellation gebe ich 6 Punkte, als Kinofilm wegen einiger witziger Gedanken (2/10).