"Unbreakable" ist in meiner Favoriten-Liste von Shyamalan-Filmen ganz knapp hinter "Signs"auf Platz 3 gelandet. Richtige Gründe kann ich dafür kaum geben, denn das Gesamtbild stimmt. Der Cast ist gut gewählt, spielt gut und es scheint als könnten Samuel L. Jackson und Bruce Willis in jedem Film zusammen spielen. Jede Rolle passt und wird gut umgesetzt. Dieses Mal geht es auch von Anfang an wesentlich düsterer und pessimistischer zu als gewohnt. Betont wird das durch den grau-blauen Schein des Bildes und einen wortkargen Bruce Willis. Auch die Musik hat ihr Gewicht und James N. Howard zeigt wieder was er aus Noten zaubern kann. Die sonst große Kinderrolle ist diesesmal auch relativ klein ausgefallen und man konzentriert sich mehr auf Sam Jackson und Bruce Willis. Filmisch wieder top umgesetzt, könnte es trotzdem zu gewissen Längen kommen, denn die Geschichte braucht immer wieder Zeit in die Pötte zu kommen, aber ist wohl auch der einzige Kritikpunkt, aber leider verweigert es dem Film den letzten Funken aus der Geschichte rauszuholen. Es wird also verstärkt auf Bilder gesetzt. Besonders schön finde ich, ist die Tatsache, das dieser Held genau nach meinem Geschmack ist. Aller Heldenfilme der letzten Jahre aus Hollywood waren Action/Effektfilme, aber das hier ist ein eher philosophischer und (vor allem und wie immer) atmosphärischer Film, wofür ich keinen besseren Regiesseur wüsste als M. Night Shyamalan. Schön gemacht.
"Es ist Zeit das wir uns die Hände reichen."