Wenn man aber ein Werk von Manoj Night Shyamalan betrachtet,kann man sich immer auf eine Überraschung gefasst machen.Nach „Sixth Sense“waren die Erwartungen entsprechend hoch und tatsächlich muß man im Vergleich zum Knüller von 2 Jahren zuvor Abstriche machen.
Beinahe 150 Tote fordert das Zugunglück in der Nähe von Philadelphia.Nur David Dunn überlebet diese Katastrophe.Elijah Price tritt in sein Leben und konfrontiert ihn mit unglaublichen Erkenntnissen,denn etwas scheint die beiden miteinander zu verbinden.
Bereits die Eingangssequenz im Zug zeichnet Shyamalans Talent der besonderen Art aus,die Perspektive der Kamera ist optimal und wird tatsächlich noch einen Tick ausgefuchster eingesetzt als bei „Sixth Sense“
Bruce Willis mimt einmal mehr den tragischen Helden,Comichelden,denn einige Szenen wirken sehr comichaft(Gewichtheben,Retter in Securityjacke),was ja das eigentliche Thema ist,denn Samuel L.Jackson,der aufgrund seiner Glasknochenkrankheit sehr verletzbar ist,sucht den Helden in seiner Comicsammlung und in Davis Dunn.
In der ersten Hälfte kommt die Story zuweilen ein wenig schleppend in Gang,aber der Plot-Twist im Finale weiß dafür zu entschädigen.
Nicht ganz so überraschend wie der erfolgreiche Vorgänger,aber immer noch ein gelungener Nachfolger vom indischen Regisseur.
8 von 10 Punkten