Mit Hilfe der TV-Sendung „Independent Thinkers“ von Dr. Blake, schafft es ein riesiges Gehirn, Kontrolle über die Bewohner einer Kleinstadt zu bekommen. Jim, der in die Klinik von Dr. Blake eingewiesen wurde, kommt hinter dieses düstere Geheimnis und setzt alles dran die dunklen Pläne des Gehirns aufzuhalten...
Ein riesiges Menschenfressendes Gehirn, das sich mittels Gedankenkontrolle der Menschheit bemächtigen will und dabei von einem etwas verrückten Wissenschaftler unterstützt wird. Klingt nach Trash? Könnte man meinen, aber der Film ist tatsächlich Ernst gemeint und funktioniert erstaunlich gut.
Das Gehirn sieht zwar anfangs aus, als wäre es einem 60 Jahre US-B-Movie entsprungen, aber nach ca. ¼ des Films vollzieht es eine Art Metamorphose und wird zu einem Menschenfressenden Ungeheuer.
Sonderlich neu oder originell ist die Story nicht, hat sich aber im Laufe der Filmgeschichte bewährt. Die Kombination aus einem bösen Wissenschaftler, einem Monster und jemanden der versucht ihn aufzuhalten ist ein solider Grundstock, der hier mit etwas Medienkritik und ein paar irren Ideen und Schockeffekten abgerundet wird. Die Figur des Dr. Blake wird von keinem geringeren als David Gale verkörpert. Kennt ihr nicht? Na, das ist der Dr. Wests Gegenspiel in Re-Animator.
Über kleine Löcher in der Logik (wenn man mal die Sache mit dem riesigen Gehirn akzeptiert hat) sollte man allerdings hinwegsehen. Da gibt es diesen riesigen Forschungskomplex mit integrierter Irrenanstalt bzw. Umerziehungslager, aber anscheinend gibt es nur zwei Sicherheitsleute auf dem ganzen Gelände.
Eine spannende und etwas abgedrehte Story, die von Anfang bis Ende unterhält machen aus The Brain einen echten Geheimtipp.
8/10