Dieser Streifen ist eine Horrorkomödie und im buchstäblichen Sinne auch so zu
verurteilen.
Elvira und ihre dicke Zofe gelangen in das Schloß von Hellsubus.
Der Hausherr ermordete vor Jahren seine Gattin,der Elvira zum Verwechseln ähnlich sieht.
Wenn man eine Horrorkomödie dreht,sollte man zumindest ein paar ernste Aspekte einbringen,damit das Komische komisch wird.Leider nicht hier.
Man versucht ununterbrochen Albernheiten aneinanderzureihen,um Slapstick der 50er
und „frechen“Humor der Neuzeit zu verknüpfen,was fast durchweg misslingt.
Elvira(eine Mutation von Yvonne de Carlo von den Munsters)ist stets bedacht,auch in ihrem Frührentner-Alter noch sexy zu wirken,was grotesk wirkt.
Alle anderen Agierenden sind komplett fritten,dermaßen überzogen und stumpfsinnig umherflatternd.,dass es schon fast wieder witzig ist.
Nein,da wird mir zu oft gekreischt und gezetert.Gut,ein paar lustige Ansätze sind vorhanden,werden aber durch vordergründigen und aufgesetzten Humor gleich wieder zunichte gemacht.
Nur der Stallbursche mit seinen zwei Stimmen konnte mich erheitern(was möglicherweise nur in der deutschen Synchro so wirkt).
Der Typ spricht einerseits wie Howard Carpendale und andererseits wie Bugs Bunny.
Hieraus ergibt sich auch der erste Punkt für dieses Machwerk.Der zweite resultiert durch den fast übertriebenen Soundtrack,der zwischen all den Albernheiten positiv auffällt und recht klassisch anmutet.
Somit
2 von 10 Punkten