Review

TAKE CARE OF MY CAT von Jeong Jae-eun
Südkorea 2001

Vorsicht, die folgende Kritik enthält Inhaltsangaben, die man als SPOILER interpretieren kann!

Take Care of My Cat
ist das Spielfilmdebüt der südkoreanischen Regisseurin Jeong Jae-eun. Nachdem die 1969 geborene Absolventin der Filmschule an der Korean National University of Arts gegen Ende der Neunzigerjahre bereits mit einigen beachtlichen Kurzfilmen ins Rampenlicht getreten war, entwirft sie mit ihrem ersten abendfüllenden Werk ein sehr authentisches Bild von der Realität im eigenen Land und verzichtet ganz bewusst darauf, sich kommerziellen Interessen unterzuordnen. Das mag der Hauptgrund dafür sein, dass man den Film letztendlich wohl mehr auf Festivals als in regulären Kinoprogrammen bewundern durfte. Wo immer er jedoch zur Aufführung kam, rief er ausgesprochen positive Reaktionen hervor. Dass er überdies mit einer ganzen Reihe von nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, ist zwar noch kein zuverlässiges Qualitätskriterium, aber auch kein purer Zufall. Umso unverständlicher ist die Beharrlichkeit, mit der man potenziellen Interessenten diesen Film hierzulande bis zum heutigen Tag vorenthält.

Fünf Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenenalter albern ausgelassen auf einer weitläufigen Freifläche im Hafengebiet von Incheon herum. Es sind Tae-hee, Ji-young, Hae-joo und die Zwillinge Bi-ryu und Ohn-jo, die ihre High School abgeschlossen haben und dieses Ereignis nun überschwänglich feiern. Sie singen und tanzen und können vor lauter Lebensfreude selbst für ein Erinnerungsfoto kaum stillhalten.
Etwa ein Jahr später begegnen wir ihnen wieder, und die Heimsuchungen des Alltags haben inzwischen dafür gesorgt, dass ihnen das Lachen weitestgehend vergangen ist.
Tae-hee hilft ihrem Vater, zu dem sie ein sehr angespanntes Verhältnis hat, in seinem Geschäft für Heizsteine und erledigt dort Dinge, für die sich die anderen Familienmitglieder zu schade sind. Sie versorgt Besucher mit Getränken oder verteilt überall in der Stadt Werbezettel. Außerdem kümmert sie sich um einen körperbehinderten Schriftsteller, dessen Gedichte und Erzählungen sie auf der Schreibmaschine tippt. Mit seiner offen eingestandenen Zuneigung kann sie nur schwer umgehen. Für nichts, was sie tut, erhält sie eine finanzielle Gegenleistung, und eine wirkliche Perspektive ist weit und breit nicht in Sicht. Bei aller Naivität, die sie hin und wieder erkennen lässt, ist ihr bewusst, dass sie diesen Zustand nicht dauerhaft akzeptieren kann. So entwickelt sie eine wachsende Bereitschaft, im geeigneten Augenblick aus dem Trott ihres Lebens auszubrechen. Dass sie dabei auch radikale Schritte in Erwägung zieht, deutet sich an, als sie in einer Seemannskneipe nach einem Schiff fragt, das sie irgendwohin mitnehmen kann.
Ji-young lebt in äußerst ärmlichen Verhältnissen bei ihren Großeltern. Sie bewohnen eine erbärmliche Hütte in einem der schäbigsten Viertel von Incheon, deren Dach sich mit jedem Tag ein Stückchen mehr dem Einsturz entgegenneigt. Ji-young hat eine bemerkenswerte künstlerische Begabung und würde gern Textildesignerin werden. Eine entsprechende Ausbildung bleibt ihr aber verwehrt, da sie völlig mittellos ist. Aus diesem Grund ist sie gezwungen, sich nach weniger anspruchsvollen Arbeiten und Gelegenheitsjobs umzusehen, was aber trotz aller Bemühungen nicht zum Erfolg führt. Ein solches Leben hinterlässt Spuren: Ji-young ist verschlossen und macht einen zunehmend missmutigen und gereizten Eindruck.
Die Zwillinge Bi-ryu und Ohn-jo, Nachkommen chinesischer Einwanderer, verdienen sich ihren bescheidenen Lebensunterhalt, indem sie an einem Straßenstand selbst gebastelten billigen Schmuck an die Passanten verkaufen. Immerhin lassen sie sich nicht gänzlich die Laune verderben und wirken nach wie vor recht locker und entspannt.
Hae-joo ist die Einzige, die einen anständigen Job hat. Sie arbeitet in einer Brokerfirma und ist fest entschlossen, dort Karriere zu machen. Schaut man etwas genauer hin, ist allerdings auch ihr Alltag nicht die Erfüllung aller Träume. Die Aufgaben der Mitarbeiter sind im Rahmen der unauffälligen, aber knallharten Firmenhierarchie klar verteilt. Hae-joos Position verpflichtet sie zu allerlei niederen und von den anderen als lästig empfundenen Tätigkeiten, welche man ihr mit einer unangenehmen, trügerischen Freundlichkeit abverlangt.
So hat jede der fünf reichlich mit sich selbst zu tun und die Kontakte miteinander werden seltener. Als letztes Mittel, ihre Verbindung aufrechtzuerhalten, bleibt ihnen das Handy. Hin und wieder gelingt es ihnen, ein Treffen zu organisieren, was vor allem Tae-hees Einsatz zu verdanken ist, welche sich von allen am meisten bemüht, die einst so enge Verbundenheit in die triste Gegenwart zu retten. Aber die Zeit der unbeschwerten Gemeinsamkeit ist vorbei. Immer deutlicher führen die Lebenswege der Freundinnen auseinander, und mit der Zeit deuten sich erste Spannungen an. Das größte Konfliktpotenzial birgt dabei die immer extremer werdende soziale Kluft zwischen Hae-joo und Ji-young. Ihr scheinbar sicherer und geachteter Job hebt Hae-joo ein wenig aus dem Kreis der fünf heraus, was sie die anderen gelegentlich, wenn auch eher unbewusst, spüren lässt. Dass sie sich beruflich allerdings auf bedrohlich dünnem Eis bewegt, hat sie noch nicht erfasst. Mehr und mehr erweist sich ihr Denken als oberflächlich, denn statt sich um eine fachliche Qualifizierung zu bemühen, konzentriert sie sich bei ihrer Zukunftsplanung lieber auf Äußerlichkeiten. So schreckt sie nicht davor zurück, die in Korea weit verbreiteten Schönheitsoperationen ernsthaft ins Visier zu nehmen: Nase kleiner, Augen größer. Nachdem sie es geschafft hat, der elenden Hafenstadt Incheon den Rücken zu kehren und sich eine Wohnung in Seoul zu mieten, entsteht neben der sozialen auch eine örtliche Abgrenzung von den anderen. Bei einem letzten Treffen in der Wohnung der Zwillinge treten die nicht mehr zu verleugnenden Differenzen zwischen Hae-joo und Ji-young offen zutage. Als Ji-young am nächsten Morgen schon vor den anderen aufbricht und nach Hause fährt, erwarten sie dort die Folgen einer Katastrophe ...
Von hier an ist nichts mehr, wie es war. Die Entwicklung der Dinge veranlasst nun auch Tae-hee, welche bislang versucht hat, mit allen gleich gut auszukommen, sich eindeutig zu positionieren und ihrer Zukunftsplanung endlich eine erkennbare Gestalt zu verleihen. Sie bricht aus der Umklammerung des freudlosen und vom autoritären Vater dominierten Familienlebens aus und wählt einen Weg, der sie in die Fremde führen wird - gemeinsam mit Ji-young.

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch noch die Katze, die immerhin nicht weniger tut, als dem Film seinen Titel zu verleihen. Sie wird eines Tages von Ji-young gefunden und entwickelt sich im Verlauf der Handlung zu einer Art Gradmesser für den Willen und die Möglichkeiten der jungen Frauen, Verantwortung zu übernehmen und grundlegende Entscheidungen für ihre Zukunft zu fällen. Ji-young schenkt sie Hae-joo zum zwanzigsten Geburtstag. Aber schon am nächsten Tag gibt diese sie zurück. Die mit der Versorgung des Tiers verbundenen Pflichten passen nicht in ihren Lebensentwurf, der sich ganz an der beruflichen Karriere orientiert. Später wird Ji-young die Katze an Tae-hee weitergeben müssen, und als auch deren Leben eine entscheidende Wendung nimmt, findet sie bei den Zwillingen ein Zuhause.

Das letzte Bild des Films zeigt Tae-hee und Ji-young. Sie wirken verändert. Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Vertrauen in das eigene Handeln spiegeln sich in ihren Gesichtern wider. Aber die Flucht vor der Realität im eigenen Land ist nur ein vorläufiger Schritt in eine Zukunft, für deren Sicherheit es keine Garantie gibt. Was immer die beiden tun, sie werden es schwer haben, denn ihre Ausgangsposition ist nicht gerade günstig. Gewiss ist nur eins: Es wird niemanden geben, der diesen Film gesehen hat und ihnen nicht ehrlichen Herzens das Beste wünscht.

Take Care of My Cat ist ein ambitionierter und melancholischer Film, hinter dessen unauffälliger Fassade sich weit mehr verbirgt, als man anfangs glauben mag. Auf äußerst subtile Weise beleuchtet er den Aufbruch in die harte Realität der Erwachsenenwelt, der gerade in unserer heutigen Zeit nicht selten zur schmerzhaften Erfahrung wird. Regisseurin Jeong Jae-eun beobachtet ihre Figuren nüchtern, aber mit großer Zuneigung beim Überschreiten jener Grenze, hinter welcher die Träume und Illusionen der Jugend einer ernüchternden Wirklichkeit weichen müssen, in der es keine Rücksicht auf Verluste gibt. Dabei gehört ihre Sympathie vor allem denjenigen, die nicht die materiellen oder charakterlichen Voraussetzungen besitzen, um sich in der gnadenlosen kapitalistischen Welt mit der nötigen Entschiedenheit in Szene zu setzen.
Ein herausragendes Merkmal des Films ist (bis auf die angedeutete Ausnahme) das Fehlen wirklich dramatischer Ereignisse. Jeong Jae-eun betrachtet die Freundinnen und ihre Beziehung zueinander im ganz normalen Alltag und verfolgt scheinbar banale Handlungen und Gespräche. Auf diese Art entstehen Momentaufnahmen, die so vielseitig sind wie das Leben selbst - prosaisch, nachdenklich, tragisch, aber auch heiter. Gerade der Verzicht auf spektakuläre Begebenheiten und unangemessene Retortendialoge erzeugt jedoch eine große Nähe zu den handelnden Personen und eine derart außergewöhnliche Natürlichkeit, dass man nicht selten das Gefühl hat, einer Dokumentation beizuwohnen. Trotz alledem ist Take Care of My Cat beileibe kein „leichter" Film, wie einem mancherorts weisgemacht wird. Jeong Jae-eun hat nicht wenige wirklich ernste und bedeutsame Dinge mitzuteilen und gibt dem Zuschauer genügend Möglichkeiten, diese im täuschend ruhigen Fluss der Bilder zu entdecken. Wenn man genau hinschaut, kann man sich nicht zuletzt zu einigen ziemlich deprimierenden Gedanken über den Zustand der südkoreanischen Gesellschaft anregen lassen, welche auch in unserem Teil der Welt nichts von ihrer Gültigkeit verlieren. Damit distanziert sich das Werk um Lichtjahre vom wichtigtuerischen Krampf vergleichbarer deutscher Filme oder von der verletzenden Belanglosigkeit des französischen Kinos, welches einen Éric Rohmer auch noch das dreihundertsiebzehnte armselige Filmchen über die Urlaubsliebschaften von Annabelle und Michelle und die Schulfreundin des Cousins von Isabelle oder das Ohr der Köchin des jungen Landarztes ungestraft produzieren lassen würde. Mit trivialen Romanzen und jugendlichen Liebesnöten belästigt Jeong Jae-eun ihr Publikum nicht - dafür ist ihr das Anliegen ihrer Arbeit zu wichtig.

Große Bedeutung räumt die Regisseurin der Aussagekraft und der Mannigfaltigkeit ihrer Bilder ein. Nicht ohne Stolz verweist sie darauf, dass Take Care of My Cat an über siebzig verschiedenen Orten gedreht wurde, was die normalerweise übliche Anzahl deutlich übertrifft. So entfaltet sich ein vielschichtiges Abbild der südkoreanischen Gegenwart, welche sich in den sorgfältig gewählten Einstellungen mit überraschender Eindringlichkeit widerspiegelt. Besonders nachhaltig ist der ungeschönte Blick auf die von Hafen- und Industrieanlagen geprägte Stadt Incheon, welche kaum dreißig Kilometer vor Seoul an der Westgrenze des Landes liegt. Die engen und verwinkelten Gassen der Elendsviertel, in denen Wellblech und Plastikfolien erschreckend häufig verwendete Baumaterialien sind, Fabriken, Überführungen, alles erdrückende Hochstraßen, Gleise und immer wieder Bahnhöfe, unruhige Orte des Aufbruchs und der Ankunft, bilden eine wirkungsvolle und hintergründige Kulisse für die Bemühungen der jungen Frauen, eine zuverlässige Orientierung für ihr weiteres Leben zu finden. Hin und wieder werden SMS-Nachrichten in Schriftform in die Bilder integriert, was jedoch auf unaufdringliche und originelle Weise geschieht. Ein eigenwilliger, aber angenehmer und dem zurückhaltenden Grundton des Films angepasster Score rundet den hervorragenden Gesamteindruck ab.

Einen entscheidenden Anteil am Gelingen des Werkes und an der fast intimen Atmosphäre, in die man beim Betrachten der Handlung immer mehr eintaucht, haben die Darstellerinnen, welche schlichtweg umwerfend sind. Man kann es gar nicht oft genug sagen: umwerfend. An ihrer Spitze steht die bezaubernde Bae Doo-na als Tae-hee, zu der ich an anderer Stelle (Tube, Saving My Hubby) schon einiges gesagt habe. Daher will ich mich jetzt nicht wiederholen oder neue Lobeshymnen anstimmen - das würde langsam auffallen. Es ist allerdings bezeichnend für die Qualität dieses Films, dass ihr die anderen Hauptakteurinnen in fast keinem Punkt nachstehen. Man kann das wirklich gleichermaßen für alle sagen und sich somit eine umfangreiche Aufzählung koreanischer Namen eigentlich ersparen. Ich will darauf trotzdem nicht verzichten, weil es jede von ihnen verdient hat, namentlich erwähnt zu werden. Ok Ji-young bringt das Kunststück fertig, die frustrierte Ji-young (tatsächlich) in ein Licht zu rücken, das ihr oftmals abweisendes und unfreundliches Auftreten absolut nachvollziehbar macht und ihr uneingeschränkte Sympathie sichert. Die Glaubwürdigkeit, mit der sie den Zuschauer an ihrer seelischen Verfassung teilhaben lässt, ist mitunter geradezu unheimlich. Angesichts dieser Vorstellung verwundert es nicht, dass sie seitdem in einer ganzen Reihe von Filmen und TV-Serien mitwirken durfte. Die Leistung von Lee Yu-won als Hae-joo leidet ein wenig unter dem Charakter ihrer Rolle, ist aber über jeden Zweifel erhaben. Auch sie ist inzwischen in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen gewesen, von denen Insidern eventuell Afrika oder Yellow Flower ein Begriff sind. Die Zwillinge Lee Eun-joo und Lee Eun-sil als Bi-ryu und Ohn-jo können durch ihr natürliches Temperament überzeugen. Sie sind vor allem für die eher humorvollen Momente des Films verantwortlich und haben so manche köstliche Szene. Leider wird ihnen mit dem Fortschreiten der Handlung immer weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dass von ihnen lediglich Eun-sil in einschlägigen Quellen mit einer einzigen TV-Rolle vermerkt wird, ist eigentlich unbegreiflich.

Wie schon angedeutet, ist es hierzulande nahezu unmöglich, ohne größeren Aufwand in den Genuss dieses Films zu kommen. Es ist zwar überliefert, dass er gelegentlich als singuläres Ereignis im Rahmen von Festivals oder Südkorea-Retrospektiven im Kino zu sehen war, aber eine deutsche DVD-Veröffentlichung liegt bisher nicht vor. Die möglicherweise nicht ganz unberechtigte Hoffnung, dass in diesem Punkt das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, hilft dem interessierten Filmfreund vorerst herzlich wenig und er muss wieder einmal auf ausländische Publikationen zurückgreifen. Erste Wahl ist natürlich die (teure) koreanische 2-Disk-Edition von Enter One, welche übrigens entgegen der Coverangabe den RC 0 hat, was bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen kann. Neben dem in exzellenter Qualität vorliegenden Hauptfilm sind auf der ersten Disk noch die Interviews mit den Darstellerinnen und acht in der Endfassung nicht verwendete Szenen erwähnenswert. Das Making of ist mit drei Minuten Länge eher ein Scherz. Auf der zweiten Scheibe findet man die ausgezeichneten Kurzfilme Girls Night Out und Yujin's Secret Codes von Jeong Jae-eun. Einige einführende Worte der Regisseurin sind bedauerlicherweise ebenso wenig untertitelt wie alle übrigen Extras. Die drei Filme liegen im koreanischen Originalton mit einblendbaren englischen und koreanischen Untertiteln vor.
Weiterhin gibt es eine amerikanische DVD von Kino Video (RC 1) und eine britische Veröffentlichung von Mattinee Pictures (RC 2). Beide bieten ebenfalls den Originalton mit englischen Untertiteln, haben keine nennenswerten Extras und sind auch nicht gerade für ein Butterbrot zu haben. Die preisgünstigste Variante dürfte derzeit die Hongkong-DVD (RC 3) von Panorama sein, die über zwei koreanische Tonspuren und neben den englischen auch über chinesische Untertitel verfügt. Als Bonus hat sich ein einsamer Trailer auf die Scheibe verirrt.

Fazit: Take Care of My Cat beobachtet auf unspektakuläre, aber überaus glaubwürdige Weise fünf junge Frauen, die noch unsicher und mit unterschiedlichem Erfolg versuchen, ihren Platz in einer ruppigen und erfolgsorientierten Gesellschaft zu finden. Mit einer Vielzahl einprägsamer Bilder, überragenden Darstellerinnen und reichhaltigen Anregungen zu weiterführenden Gedanken zeigt Jeong Jae-euns Spielfilmdebüt auf geradezu exemplarische Weise, wozu das koreanische Kino zu Beginn des neuen Jahrtausends fähig ist. Ein faszinierender, ehrlicher und nachhaltiger Film, der es verdient hat, beachtet und ernst genommen zu werden.
9 von 10 Punkten.

Details
Ähnliche Filme