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Was immer die Macher hiermit bezweckten oder zum Ausdruck bringen wollten: Es ist ihnen nicht gelungen. Durch die Message (?), so wie sie sich letztlich im Film darstellt, werden die Gräben zwischen den unterschiedlichen Ethnien in den USA eher weiter vertieft, anstatt dass Brücken gebaut werden - und das kann ja nun absolut nicht der Sinn der Sache sein! So werden bloß ein vergiftetes Klima geschaffen, in dem sich keiner mehr etwas zu sagen traut, und beinahe wieder eine Apartheid eingeführt. Was den Film auch so extrem schwierig macht, das ist seine zentrale Figur, die nur wenig zur Identifikation einlädt, eine immer übel gelaunte und sich nonstop über jede Kleinigkeit in Verhaltensweisen ihrer Mitmenschen beschwerende Agitatorin, quasi eine erwachsene schwarze Lisa Simpson. Bis auf eine Massenschlägerei auf einer Party am Ende ist die Angelegenheit auch sehr öde und zudem langweilig gefilmt.

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