Dr. Wei ist Archäologe und Abenteuer und wird überall „Der Action-King" genannt. Sein Sohn ist Schriftsteller und begleitet ihn überall hin und fasst seine Erlebnisse auf Papier zusammen. Eines Tages erhält Wei den Auftrag, die sogenannte „Schrift ohne Worte" zu finden. Dieses Papier verleiht dem Besitzer eine unglaubliche Macht, welche es ihm ermöglicht, die Welt in seine Macht zu bekommen. Der Superschurke Dune ist natürlich ebenfalls hinter dieser Schrift, die sich in einer Schatulle befindet hinterher.
Schrift des Todes ist mehr oder weniger eine asiatische Indiana Jones Variante im Jackie Chan Stil, der sich zwar stellenweise recht beutal und gruselig gibt, allerdings aber klar als Komödie zeigt. Als Bösewichte müssen diesmal aber nicht die sonst üblichen Nazis herhalten, sondern diesmal bekommen die bei Chinesen ja nicht wirklich beliebten Japaner ihr Fett weg. Auffalen tun hierbei die teilweise wirklich aufwendigen Sets, wenn beispielsweise zu Beginn ein riesiger metallener Stier (im Wild wild West Stil) geborgen wird und dabei versehentlich dutzende von Arbeitern gekillt werden, oder auch wenn ein Zug mal eben seine Gleise verlassen darf und ungebremst ganze Stadtzüge zu einer Kopie von Bitterfeld machen darf. Auch immer wieder amüsant anzuschauen das mehrmals dabei Mauern einstürzen, bevor die physkalische Gewalt überhaupt stattfindet, da scheint China ein wirlicher Vorreiter der Leichtbauweie zu sein.
Jet Li aber auch seine Filmpartner präsentieren sich dabei als formidable Martial Arts Artisten, mit durchaus komödiantischen Gespür. Ich werde wohl zwar nie ein Anhänger des asiatischen Humors werden (über zwei Kerle die als Transvestiten rumlaufen oder Typen die mit riesigen Vogelkäfigen auf dem Kopf spazieren mag man sich in Hong Kong zwar totlachen, ich finds aber ehe doof), dennoch gibt es genügend Einstellungen üer die man getrost lacen kann. Allein die vollkommen überzogen Comic Charaktere kann man beim besten Wilen nicht Ernst nehmen und das man südlich der chinesischen Mauer Frauen gewinnt, wenn man ihnen selbstgebastelte Servietten Stoffhasen schenkt scheint ein Gerücht zu sein.
So bleibt die doch recht coole Action und die sorgfältig choreografierten Fights. Abzüge in der B-Note muß man allerdings für die peinliche Rieenratte und der noch peinlicheren CGI Spielereien im Showdown machen und achja die Sprüche die der Erzähler aus dem Off zu allen möglichen und unmöglichen Stellen macht natürlich auch. Unterhaltsam ist die ganz Chose trotzdem allemal.
7/10