In der Blütezeit der 90'er meinte die linke Titte von Anna Nicole Smith zur anderen:
„Du, wir beide sind ein so geiles Team und die ganze Männerwelt würde sich eine Hand abhacken, um einmal im Leben mit uns Melonen kaufen zu gehen – wir müssen zum Film!“.
Die rechte Titte stimmte zu und so kam es, dass eine gänzlich untalentierte Dorfmatratze sich aufmachte, Hollywood zu erobern.
Anna Nicole Smith – uff, die ist bzw. war (Gott hab sie selig!) ja schon ein ziemlicher Fall für sich. Die schwankte immer so zwischen fleischgewordener feuchter Traum und „Big Momma“ in Weiß. Doch sie verkörperte nicht nur den Jojo-Effekt, Geldgeilheit und Erbschleicherei, sondern sie zeigte auch auf, dass man es in den USA ganz weit bringen kann, ohne wirklich Talent bzw. was in der Birne zu haben.
Beweis dafür liefert nicht nur ihre die Dummheit zelebrierende Reality-Serie namens „The Anna Nicole Show“ oder ihre vielen peinlichen Auftritte in der Öffentlichkeit,
sondern auch „To the Limit“, der wohl einen Mafia-Actionthriller darstellen soll, nüchtern betrachtet aber einzig und allein ein vollkommen konfus und sinnlos zusammengeschusterter Haufen Kuhdung mit zwei fetten Eutern oben drauf ist.
Die Story:
Keine Ahnung, hab ich nicht verstanden. Zu Beginn tauchen auf einer Mafia-Hochzeit irgendwelche Gangster auf und mähen alle nieder, dann wird ewig rumgerätselt, wer hinter dem Anschlag wohl steckt, dann kommt, ich weiß leider nicht mehr in welchem Zusammenhang, Vietnam ins Spiel, und dann hab ich keine Lust mehr gehabt und hab das Tape meinem guten Freund, dem Müllmann, geschenkt.
Einfach Wahnsinn, wie langweilig und blöd so ein einzelner Film alleine sein kann.
Wo die gute Anna bleibt, fragt ihr? Die bekleidet die Rolle einer Mafiosi-Geliebten, die sich im späteren Verlauf des Films als Spitzel und Undercover-Politesse entpuppt – ganz schön tricky, wah?
Unser menschliches „Silicon Valley“ schauspielert zwar fast so gut wie ein geplätteter Igel und läuft mit ihrem Mimenspiel Gefahr, mit Van Damme oder Segal den Rang verwechselt zu werden,
hat aber bereits in den ersten 15 Minuten zwei Sexszenen inklusive Busengrabschen. Außerdem sitzen Lippenstift und Haare perfekt. Was will man von einer weiblichen Schauspielerin eigentlich mehr erwarten?
„Frank, ich bin eine Agentin.“
- „Nein! Nicht CIA!“
„Doch.“
Anna Nicole Smith – Model, Millionärsgattin, Millionärswitwe, Marilyn Monroe-Double…, aber definitiv keine gute Schauspielerin. Jedenfalls nicht vor der Kamera, vor Gericht, wie’s um die Moneten ging, sah das evtl. anders aus…
Ne Schmarn, nix gegen Anna. Hat gewiss ein sehr bewegtes und oft nicht ganz leichtes Leben gehabt. Sucht, der frühe Tod des Sohnes, immer die Presse im Nacken und auf Lebzeiten als dummes Blondchen abgestempelt – mögest du in Frieden ruhen, kann man da wohl bloß sagen.
Aber die Filme mit dir in der Hauptrolle sind halt leider echt der letzte Dreck, sorry. Von mir gibt’s daher 2 Punkte für Anna’s opulente Doppelwopper, mehr kann man da beim besten Willen nicht geben.