Review

"Road Trip" ist wohl noch eine der wenigen Teenie-Komödien, die "American Pie" das Wasser reichen können.
Die Story ist witzig, wenn auch nichts neues, denn "verschickte Verwechslungen" sehe ich hier nicht zum ersten Mal. Allerdings ist das auch nur die Rahmenhandlung, um die Fahrt oder besser gesagt den Road Trip in die Wege zu leiten.

Das Abenteuer bietet wirklich viele unterhaltsame Situationen, wie beispielsweise eine Ku Klux Klan-Anschuldigung oder ein Autosprung, bei dem der Aufprall und die Folge des nicht weiter Fahrens sogar realistisch sind. Aber auch ein Großvater, der anscheind immer mit einem Ständer umher rennt und dazu noch am Joint kostet, ist im Angebot. Die Lachmuskeln werden desöfteren doch ordentlich strapaziert. Es sei vielleicht noch erwähnt, dass die Gags nicht immer im obersten Niveau anzusiedeln sind, denn eine "Prostata-Melkung" könnte dem einen oder anderen vielleicht zu weit unter der Gürtellinie gehen. Aber zum Ablachen eignet sich die Szene in meinen Augen trotzdem.

Die Teeniefiguren werden von den Darstellern souverän verkörpert. Es zeigen sich deutlich unterschiedliche Charaktere, welche so für mehr Abwechslung sorgen. Vom Macho über Kiffer bis hin zum Muttersöhnchen ist alles vertreten, wobei letzteres mir noch am meisten Spaß bereitet hat. Das Muttersöhnchen ist echt schräg drauf (mal abgesehen, dass der Junge schon so schräg aussieht), denn er schnappt sich gleich die Hardcore-Braut. Ich glaub "Big Mama" nennt man das in Insiderkreisen...

Fazit: "Road Trip" kann durchweg gut unterhalten. Wer "American Pie" gut fand, wird an dieser Teenie-Komödie sicherlich auch seine Freude haben.

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