Review

Obwohl ich ein großer Bud Spencer und Terence Hill Fan bin und auch die Filme mochte wo sie nur einzeln agierten, konnte ich mich mit diesem Film nicht so recht anfreunden.
Aber kommen wir doch erstmal auf die Story zu sprechen.
Lucky Luke (Terence Hill) kommt mit seinem Pferd Jolly Jumper nach Daisy Town und wird dort auch der neue Sheriff. Er säubert die Stadt von den Halunken, doch dann tauchen die Daltons auf, die Daisy Town überfallen wollen.
Daraufhin stellt sich Lucky Luke den Daltons.
Eigentlich ist das die perfekte Story für einen Western bzw. für eine Komödie nach alter Spencer/Hill Manier.
Doch leider wurde daraus nichts. Man merkt schon am Anfang des Filmes, mit was für einer Spezies es man hier zu tun hat als die Indianer und die Ranger ihre Jamsession machen. Und so zieht sich das Alberne wie ein roter Faden durch den Film und versaut ihn dadurch, weil krampfhaft versucht wurde den Film durch so etwas lustig zu machen. Es wird natürlich auch wieder etwas geprügelt doch der Schwerpunkt liegt ganz klar beim Lustigen.
Was mir gefallen hat, waren die Dialoge zwischen Lucky und seinem Gaul.
Terence Hill spielt die Rolle des Lucky Luke durchschnittlich. Man merkt ihm an, dass seine besten Tage schon vorüber sind. Vielleicht hat ihm aber auch ein kongenialer Partner gefehlt.
Die restlichen Schauspieler agieren meistens sehr durchschnittlich, wobei manche den Vogel mit ihrer Blödheit abschießen. Man fasst sich mitunter an den Kopf und denkt, dass niemand so blöd sein kann.
Leider kann passt sich auch die Musik diesem Film an. Sie ist fast nie präsent und wirkt oft unpassend.
Alles in allem kann man sagen, dass Lucky Luke ein sehr durchschnittlicher Film ist, den man sich einmal anguckt und danach getrost vergessen kann. 5.5/10 Punkte

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