"Hand Maid May" steht in der ehrwürdigen Tradition der Animes vom Typ "ein Junge wird von einer wachsenden Anzahl Mädchen umkreist", zu der auch so ehrwürdige Klassiker wie "Tenchi Muyou", "Oh my Goddess" oder "El Hazard" gehören, wobei hier die Besonderheit ist, daß alle Mädchen bis auf eins Roboter (Cyberdolls) sind.
Auf den ersten Blick geht die Geschichte so: durch einen Computer-Virus wird bei einer geheimnisvollen Computerfirma eine Bestellung ausgelöst, und so findet Kazuya sich eines schönen Tages in der Gesellschaft des 20 cm großen Haushaltsroboters May wieder. Da er als hochbegabter, aber armer Student dieses Hightech-Produkt natürlich nicht bezahlen kann, soll May wieder zurückgeholt werden. Doch alle Cyberdolls, die das versuchen, verlieben sich in Kazuya und verweigern schließlich den Auftrag.
Das Anime hat natürlich auch noch eine Art tieferliegenden Hintergrund, denn die Cyberdolls und all die anderen komischen Typen, die nach und nach in Kazuyas Leben auftauchen, kommen aus der Zukunft. Aus Kazuyas Zukunft ...
Fazit
Eine nette, unterhaltsame Geschichte, ohne besondere Höhen und Tiefen. Die sympathischen, teils etwas schrägen Charaktere sorgen für gute Unterhaltung.
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