Der Schatten des drohenden Weltkriegs hängt über der Welt und Hollywood schickt Mr. Moto ins Rennen, um einen möglichen Anschlag im Zusammenhang mit der bald durch den Suezkanal laufenden französischen Flotte zu vereiteln.
Der Zuschauer ist zu Filmbeginn von Mr. Moto und die Flotte zunächst überrascht, einen anderen Schauspieler (Teru Shimada) in der Rolle der Mr. Moto zu sehen, was sich aber durch dessen Ermordung schon bald als für diesen recht fatale Finte herausstellt.
Die weiteren Ermittlungen führen ins Umfeld eines Variete-Theaters, indem ein Bauchredner eine zwielichtige Rolle spielt und Mr. Moto gelingt es gemeinsam mit dem britischen Secret-Service, die Terrorzelle - würde man heute wohl sagen - zu infiltrieren und deren Pläne ans Licht zu bringen.
Die im gewohnten Moto-Stil als Agentenstory aufgebaute Handlung bleibt in Sachen Spannung und Glaubwürdigkeit etwas hinter den meisten Moto-Verfilmungen zurück. Einige Akteure agieren hölzern, andere leicht übertrieben. Leider mangelt es hier an komischen Momenten, die die Handlung etwas auflockern könnten und so hinterläßt der Film insbesondere vor dem historischen Hintergrund leider keinen ganz so überzeugenden Eindruck, was eher eine 7/10 rechtfertigen würde.
Allerdings wiegen die Aussenaufnahmen und technischen Details auf dem Tauchschiff, die mich unwillkürlich an Tim und Struppi und der Schatz Rackhams des Roten erinnern, als zeithistorische Dokumente der damaligen Zeit die Handlungsdefizite für meinen Geschmack weitestgehend auf.
Daher 8/10