In Kiss the Cook wird auf sehr lockere und leichte
Weise die Geschichte eines Star-Kochs erzählt, der die Schnauze voll von
dem ganzen Getue und Gehabe, mit das er in dem Szene-Laden hat, in dem
er angestellt ist.
So ist er zwar ein begnadeter Koch, aber die Lust am Kochen ist im
ziemlich vergangen und auch sein Privatleben hat stark unter seiner
Karriere gelitten.
Jetzt befreit er sich von all den Zwängen, und zwar
auf den Rat seiner Ex hin, zu der sich das Verhältnis natürlich wie sich
das für einen solchen Film gehört wieder bessert, ebenso wie das
Verhältnis zu seinem Sohn, der, ganz im Sinne des Social Media
Zeitalters den Ausstieg seines Vaters auf Twitter begleitet und
kommentiert.
Dieser ist nämlich inzwischen mit einem Imbisswagen
unterwegs und sowohl Sohn, als auch Ex sind mit dabei, ebenso wie ein
alter Kollege.
Was diese Truppe in dem Wagen so an Leckereien zaubert macht echt Lust
aufs Essen und ist nebenbei auch noch sehr förderlich für die
Lachmuskeln.
Ein Must-See, wenn man einfach etwas braucht, das einem gute Laune
macht, ohne irgendwelche erhobenen Zeigefinger oder sonstigen
Stimmungskiller.