Review

"The Transporter" ist ein kleines aber feines Actionfilmchen, was zumindest mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.
Die Handlung ist, Genre bedingt, relativ einfach und blödsinnig, aber darauf kommt es hier auch nicht im Geringsten an. Logikfehler und Storylöcher gibt es am laufenden Band und auch Realismus wurde nicht unbedingt groß geschrieben. Aber wer will das schon, bei einem reinen Actionfilm?
Diese Action ist übrigens die moderne, unblutige PG-13 Hochglanz Matrix Style Action, soll heißen, viel Geschieße und Geprügle, das alles in den einfallreichsten Varianten und mit möglichst vielen Schnitten und Zeitlupen sowie der typischen Technomusikuntermalung. Klingt nicht besonders neu und interessant, ist es auch nicht. Denn das, was den Film überhaupt hervorhebt und sehenswert macht, ist der Hauptdarsteller Jason Statham. Ich kannte ihn vorher überhaupt noch nicht doch schon von der ersten Sekunde an haben mich seine unterkühlten Dialoge, seine Korrektheit und seine wirklich geniale Stimme (unbedingt im O-Ton gucken) und die dadurch entstehende Situationskomik in den Bann gezogen. Endlich mal kein Pseudocooler Actionheld àla Vin Diesel, sondern was wirklich Neues. Ich hoffe mal, dass uns noch viele Action-Filme mit ihm in der Hauptrolle beschert werden, denn er hat das Zeug dazu, ein wahrer Actionheld á la Schwarzenegger zu werden (wobei er dazu nicht einmal so einen Riesenmuskelberg braucht). Es macht einfach Spaß ihm dabei zu sehen, wie ihm die ganze Sache immer mehr über den Kopf wächst und wie die Chinesin (spielt übrigens ganz gut, mehr aber auch nicht) die Ordnung in seinem Leben immer mehr durcheinander bringt.
Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film mit einer Menge Action, den ich Fans des Genres nur ans Herz legen kann.
7/10

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