Review

Ridley Scott bringt uns den zweiten Teil von "Das Schweigen der Lämmer". Zwar ohne Jodie Foster, aber mit einer guten Anthony Hopkins.

Story:
Zehn Jahre sind vergangen, seit Dr. Hannibal Lecter aus dem Hochsicherheitsgefängnis für psychisch Kranke geflohen ist - wo die FBI-Agentin Clarice Starling seine Bekanntschaft machte. Während er sein Leben in Europa genießt, wird sie von der Erinnerung an ihn verfolgt. Auch Mason Verger, schwerreicher Erbe eines Schweinebarons, erinnert sich an Dr. Lecter: er war sein 6. Opfer und hat überlebt - mit schrecklichen Entstellungen. Über ein weltweites Informationsnetz lässt er jede Bewegung seines Erzfeindes überwachen. Aber er weiß, dass er den genialen Dr. Lector nur mit einem Köder, dem er nicht wiederstehen kann, in seine Gewalt bringen kann - Clarice Starling.

1991 war "Das Schweigen der Lämmer" ein fantastisches Buch und sicherlich ein überragender Film. Vor allem dank der Darsteller. Doch zwischen dem feingeistigen Serienmörder Hannibal Lecter und der disziplinierten FBI-Agentin Clarice Starling blieben noch einige Themen ungeklärt. Unter der Obhut von Ridley Scott erleben wir mit Hannibal eine gekonnte Fortsetzung zu einem wahren Kult-Thriller. Und bei diesem Film wird nun die Beziehung zwischen den beiden Hauptpersonen näher beleuchtet.

Eine gute Handlung darf hier natürlich auch nicht fehlen. Diese ist packend angerichtet, mit schaurigen Atmosphäre dekoriert und sehr gut kombiniert mit ein wenig Ironie.
Die Spannung kommt in diesem Film auch nicht zu kurz. Diese ist zwar nicht so gut wie im ersten Teil, aber trotzdem überzeugt sie und sorgt für gute Atmosphäre.
Auch ein guter Schachzug war, dass man den Schauplatz in die kultivierte Stadt Florenz verlegt hat, um so nicht nur Lecter's Niveau ein passendes Gewand zu geben.

Die Darsteller in dem Film leisten allemal gute Arbeit.
Der eigentliche Star des Filmes ist aber eindeutig Anthony Hopkins. Wie auch schon in "Das Schweigen der Lämmer" spielt er den genialen Dr. Lector ekzellent. Hier spielt er sehr elegant und hochtalentiert. Damit spielt er ohne Probleme alle anderen Schauspieler an die Wand.
Julianne Moore macht zwar ihre Sache gut, ist jedoch nur ein mittelmäßiger Ersatz für Jodie Foster. In Hannibal wirkt sie an vielen Stellen ziemlich blass und unbeholfen. In diesem Film ist sie meines Erachtens nach fehlbesetzt. Hätte doch nur Jodie Foster mitgemacht.
Die anderen Darsteller machen dagegen ihre Sachen sehr gut und können auch überzeugen.

Fazit:
"Hannibal" ist ein hervorragender Psycho-Thriller, der durch eine gute Atmosphäre und einen genialen Anthony Hopkins besticht. Ein würdiger Nachfolger.

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