Hannibal ist ein würdiger Nachfolger von "Das Schweigen der Lämmer".
Ich befand mich 1999 zur Zeit der Dreharbeiten von "Hannibal" in Florenz und konnte den Flair dieser Stadt einatmen und diese passt perfekt zu Anthony Hopkin's Hannibal.
Juliane Moore ist eine gute Starling, Jodie Foster fehlt dennoch.
Hopkins ist in einer Höchstform und die Inszenierung ist perfekt.
Dennoch muss man sich in diesen Film erstmals verlieben, um ihn zu mögen.
Ich habe mich verliebt, da ich beim Dreh zufällig dabei sein durfte, und ich den Erstling zutiefst schätze. "Hannibal" verbreitet seinen eigenen Esprit.
Dennoch gibt es viele Mängel im gehobenen Bereich.
- Jodie Foster fehlte, jedoch ist Moore ein guter Ersatz.
- Es gibt sehr viele Längen.
- Es ist keine Buch-getreue Verfilmung.
- Die Handung und auch die Nebenhandlungen sind zu komplex und verwirren bei dieser Laufzeit.
- Gary Oldman wird verbraucht. Es wäre gleich gewesen, wer unter dieser Maske steckt.
- Meiner Meinung nach zu viel Action in der ersten und dritten Halbzeit. Das passt nicht.
Dennoch ein toller Film für meine Generation. Die derzeitige Generation wird natürlich Nichts damit anfangen können.
Fazit: Ein anderer Style als "Das Schweigen der Lämmer", Geschmackssache. Trotz der Längen, aber dennoch wegen der Leistungen von Hopkins und Moore, und Florenz gebe ich 8/10 Punkten.
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