6
Nachdem 1991 Das Schweigen des Lämmer in die Kinos kam, war nach dem Ende des Films vollkommen klar, dass eine Fortsetzung folgen würde. Diese kam allerdings erst reichlich spät. Das Problem im Fall von Hannibal ist hingegen, dass nicht mehr Jodie Foster als Clarice zu sehen ist und die Rolle der Agentin schlichtweg neu besetzt wurde. Das ist nicht nur schade, sondern auch vollkommen verwirrend. Julianne Moore schafft es zwar sich in die Rolle einzufühlen, doch es ist eben nicht das gleiche. Die Story hat leider zu beginn einige Schwachstellen, kann aber nach einiger Zeit dann doch aufholen. Zu alter Stärke kann Hannibal zwar nicht aufholen, aber dennoch setzt der Film gegen Ende noch verstärkt auf den Ekel - Faktor. Fazit Spannender Thriller der jedoch nicht mit dem Vorgänger mithalten kann...
7
Nicht gerade Ridley Scotts Meisterstück. "Mogelpackung", im Sinne eines auf der Basis eines erfolgreichen Originals krampfhaft herausgepressten Werkes,schießt einem permanent in den Kopf. Eine falsche Clarice, eine verhältnismäßig wenig nachhaltige Geschichte, Lecter als übertrieben und permantent "fleischgeil", ein erheblicher Verlust der düsteren Atmosphäre und auch generell nicht gerade eine hochwertige Optik. Dennoch, Hannibal Lecter hat einfach seine Faszination, und das rettet auch den Film.
4
Von einem Psychothriller kann keine Rede sein, denn das Dargebotene hat keine psychologische Tiefe. Stattdessen will diese Fortsetzung ihren Mangel an Substanz kaschieren, indem sie den belesenen Kulturliebhaber Hannibal Lecter andauernd ewig lange Vorträge halten lässt, die höchstens von einschläfernder Wirkung sind. Dieses überhebliche Geschwafel wird nur gelegentlich von ein paar kurzen Gore-Momenten unterbrochen, womit wir beim nächsten Problem angelangt wären: Die ach so schlimme und heiß diskutierte Szene mit dem offenen Gehirn bekam mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als sie es verdiente, denn sie driftet in ihrer Unglaubwürdigkeit fast ins Groteske ab. So etwas gehört in eine Splatterkomödie. Ebenfalls über die Stränge schlägt Gary Oldmans Rolle: Sein MakeUp ist mit das Beste, das ich jemals sah, trotzdem muss diese verstümmelte Fratze nicht den halben Film lang gezeigt werden.
6
Allen anderen Thomas Harris-Verfilmungen deutlich unterlegender Thriller, der durch seine dahin plätschernde Story, außer bei den einigen, überraschend derben Ekelszenen, nicht mehr als meine innere, kranke Mistsau erfreut hat. Wer "Schweigen der Lämmer", wegen seiner subtilen Spannung mochte, wird hier enttäuscht werden. Ich kann voll und ganz verstehen warum Jodie Foster da nicht mehr bei mitgemacht hat! 6/10
8
Die Fortsetzung bzw. der dritte Teil der Hannibal-Reihe, ist keineswegs als schlecht zu bezeichnen. Der Film ist genial gedreht und besticht mit einer tollen Kameraführung. Die Darsteller sind ebenfalls keine schlechte Wahl und wie immer ist Mr. Hopkins als Hannibal unübertroffen. Die Filmmusik von Hans Zimmer kommt sehr gut im Film herüber und passt sehr gut zu dem Film. Die Gewalt ist bei HANNIBAL schon auf einem gewissen Pegel sehr hart, aber auch nicht wieder zu hart (man hat schon Schlimmeres gesehen). Der Film hat zwar ein paar längen, bleibt aber trotzdem spannend und interessant. Fazit: Hannibal ist eine gelungene Fortsetzung mit starken Bildern und Musik. 8/10
0
Als Sequel zu einem genialen Vorgänger wirklich gelungen. Allerdings: So gut, wie ANTHONY HOPKINS wieder agiert, so miserabel ist JULIANNE MOORE. Diese Schauspielerin ist mir schon mehrfach negativ aufgefallen und verleiht ihrer Figur zu keiner Sekunde Glaubwürdigkeit. Die Splatterszenen hinterlassen schon ein merkwürdiges Gefühl, aber mal ehrlich: Es litten doch immer die zwielichtigen und sogar richtig negativen Typen. Die misslungene Schluss-Sequenz kostete aber noch mal einen Punkt, so dass ich 7/10 vergebe. Hätte RIDLEY SCOTT es nicht bei dem Hackebeilhieb und der Frage "wem fehlt nun die Hand?" belassen können?
5
Der Film besteht meiner Meinung aus zwei Teilen. Einem großen Teil am Anfang der sehr gelungen ist, und einem kleineren zweiten Teil, der meiner Meinung nach überhaupt nicht zum ersten Teil passt. So ist der Film am Anfang spannend und auch eine Augenweide, speziell die Szenen in Florenz, der zweite Teil ist eher abstoßend bzw. lächerlich. An den Schauspielern gibt's nichts auzusetzen, wobei Jodie Foster nicht ersetzbar ist. Aber auch sie hätte nicht viel mehr aus dem Film rausholen können. 5/10
10
Ich finde Hannibal als besten Teil der Reihe. Hier steht nur einer im Mittelpunkt- Hannibal der Kannibale. Hier wird eindringlich geschildert, wie kalt und berechnend Lecter agiert. Anthony Hopkins spielt wieder einmal super und die Moore iste ein guter Foster Ersatz. Teilweise sieht man sogar schwarzen Humor: z.B. wenn Lecter fragt, ob der Polizist seine Innereien innen oder außen haben wolle. Die Goreszenen am ende des Films mit Kopf öffnen und Hirn essen kommen recht hart rüber, dadurch ist die FSK 18 Freigabe schon gerechtfertigt. 10/10 Das beste Sequel, dass ich kenne!
10
Hannibal ist sogar noch besser als sein Vorgänger, das Schweigen der Lämmer. In diesem Film ist mehr Spannung und auch mehr Blut, der Soundtrack ist auch o.k! Die FSK 18 ist gerechtfertigt, da zum Schluss der Film auch sehr brutal und eklig wird! Allerdings wird er zwischendurch etwas langweilig.
6
Als Sequel zu "Das Schweigen der Lämmer" ist dieser Film ein Witz, da die unheimliche Atmosphäre und die Spannung aus dem ersten Film völlig verlorengehen. Als eigenständiger Film ist "Hannibal" aber durchaus gelungen, v.a. dann, wenn Anthony Hopkins als Dr. Lecter auftritt; der Mann ist einfach genial. Die Splatterszenen sind etwas zu roh geworden, sie passen einfach nicht in den Film; wenn sich die Morde im Kopf abspielen wie im ersten Teil, wirkt das fast brutaler, als wenn man die Grausamkeit vor sich sieht. Lächerlich ist der Schluss im Flugzeug, wo das Kind etwas Hirn isst; wozu dieser Scheiß-Schluss, hätte echt nicht sein müssen. So schlecht fand ich Julianne Moore als Starling übrigens auch nicht.
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Diese Fortsetzung ist absolut gelungen. Es macht Spaß, den Film zu sehen, er wird kaum langweilig. Anthony Hopkins versteht sein Handwerk, was man hier eindeutig merkt. Julianne Moore passt gar nicht zu der Rolle, sie kommt nicht an Jodie Foster heran. Jodie Foster hat eine gewisse Ausstrahlung und vor allem wirkt sie "zerbrechlicher". Der Film hat einige harte Splatterszenen. Der Film ist für Kinder auf keinen Fall zu empfehlen und er ist ein wenig härter als sein Vorgänger. Wertung: 2+
9
Für mich persönlich ist Hannibal eine der gelungensten Fortsetzungen überhaupt. Das einzige wirkliche Manko des Filmes ist das Fehlen von Jodie Foster. Anthony Hopkins' brillante schauspielerische Vorstellung entschädigt hierfür allerdings weitgehend. Kultregisseur Ridley Scott gelang es, eine spannende und kreative Story in atemberaubende Bilder zu packen. Besonders die Florenz-Szenen sind schlicht genial. Anders als Teil 1 bietet Hannibal einige wirklich harte und teils perverse Splattereinlagen. Trotzdem kommt der subtile Part nicht zu kurz. Es gibt einige Szenen wo selbst der abgebrühteste Zuschauer zusammenzuckt. Die FSK 18 ist vollkommen gerechtfertigt. Volle 9 aus 10 Sternen
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In einem Wort: missglueckt. Julianne Moore als Clarice Starling ist viel zu stark, ihr fehlt die zerbrechliche Gestalt von Jodie Foster. Zum Zweiten: dieser Film hat keine Handlung, sondern nur eine Aneinanderreihung von duemmlichen Szenen. Und er ist zu grafisch in seiner Gewaltdarstellung. Das Ende mit der Gehirnfresserei erzeugt zwar ein ungutes Gefuehl, aber Ray Liotta ist sowieso der abgenudelste Schauspieler der Welt, und der hat's fett verdient. Alles in allem: ein sehr schlechter Film, auch wenn man den ersten Teil nicht als Maßstab nimmt.