Review

Gleich vorweg: das deutsche Vestronvideo scheint den Film ungeschnitten zu bieten (hab keinen Schnitt bemerkt, jede Menge brutale Action zu sehen), aber ist im Format 4:3, was nicht dem Originalformat zu entsprechen scheint...
Sicher nicht das Beste von Castellari, dem Italo-Actionregisseur, der wegen gekonntem (und wiederholtem!) Einsatz von Zeitlupeneffekten den Ehrentitel "Italian Peckinpah" zugesprochen bekommen hat. Göttlich von ihm etwa die Endzeitfilmchen "I nuovi barbari" und "Bronx".
Stattdessen wird der Film zwischendurch schon mal etwas lahm, vor allem bei den Verfolgungsjagden - obwohl sie mit ein paar recht netten Ideen aufwarten können. Aber gerade die Kameraarbeit und das Setdesign sind lieblos, flach und uninspiriert.
Ein highlight ist sicherlich der 80-Popschnulzen-Titelsong "You never know, what your love cost / Till your love's lost" von der Italo-Trashkanone Fabrizio de Angelis - will nicht so GANZ passen (schmunzel), und auch der Fight mit der Karate-Leichenhallenwärterin (mit Baseballschläger) ist überraschend hart, und letal für das bad girl (Kurzauftritt). Die Schmelzeffekte bei den Opfern der Laserkanone sind leider zu kurz, um wirklich zu unterhalten, und passen so überhaupt nicht zur Stimmung dass der Film ohne sie fast besser dran gewesen wäre.
Teilweise unerbittlich brutal und sadistisch, an Stellen skurril, und zu viele Autostunts. Fazit: nicht Top, nicht Flop.

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