"Im Fadenkreuz des Todes" ist ein solide gemachter Action-Thriller, der gute Unterhaltung für Zwischendurch bietet.
Auftragskillerin Jenna (Kristy Swanson) soll im Auftrag der Regierung den Reporter Jordan McNamara (David Dukes) ermorden. Aber sie bekommt Skrupel und ergreift mit dem Journalisten die Flucht. Nun werden beide von Agent Dalton (Michael Madsen) gejagt.
Kristy Swanson (Buffy - Der Vampirkiller) gibt eine toughe und ordentliche Profi-Killerin ab und erinnert obtisch an Geena Davis in "The Long Kiss Goodnight", auch wenn ihre Rolle anders angelegt ist. Michael Madsen (Made of Steel) spielt routiniert den skrupellosen Agenten. Als Chef der Geheimorganisation ist dann noch Ron Perlman (Alien - Die Wiedergeburt) zu sehen. David Dukes (Fled - Flucht nach Plan) gibt eine zufriedenstellende Leistung als Journalist ab. In einer Nebenrolle kann man dann noch den schwarzen Chirurgen aus "Scrubs" als Waffen- und HighTech-Dealer sehen.
In Sachen Action bietet der Film zwar nichts neues, kann den Zuschauer dennoch mit ein paar ordentlichen Shoot-Outs mit blutigen Einschüssen bei Laune halten. Dementsprechend reicht Jennas Arsenal von einem SteyrAug-Sturmgewehr über ein M4-Maschinengewehr bishin zur guten alten 9mm-Beretta. Spannung kommt hingegen nur ab und zu auf. Obwohl der Film bereits 1999 entstanden ist, weist die darin vorkommende Geheimorganisation gewisse Ähnlichkeiten mit der heutigen Bush-Regierung auf.
Aber sogar hier konnte man nicht auf den "Gute Laune"- bzw. "Quoten"-Schwarzen verzichten, der mal eben während einer kompliziert scheinenden Mission auf dem Bett rumkaspert, um Sexgeräusche zu simulieren. Schon allein diese Szene schwächt den Gesamteindruck des Films. Ansonsten wird noch viel und gerne rumgelabert, ohne dass es einen allzu sehr langweilt.
Mit etwas mehr bzw. besserer Action und einer spannenderen Handlung hätte aus "Im Fadenkreuz des Todes" eine Perle unter den Hitman-Movies werden können. Doch auch so ist der Film durchaus genießbar.