Review

Jahre nach den Vorfällen im Camp Arawak arbeitet Angela Johnson im Camp Rolling Hills. Die von Michael A. Simpson inszenierte Fortsetzung lässt schnell keinen Zweifel daran, um wen es sich bei der weiblichen Hauptfigur handelt und auch das Publikum bekommt nach wenigen Minuten präsentiert, dass Angela keine Gefangenen macht. Denn sie beseitigt jedes Campmitglied, das sich unzüchtig oder sonst nicht regelkonform verhält. Und das ist es eigentlich auch schon an Plot, denn mehr passiert in den knapp achtzig Minuten nicht.

Also ein klassischer Slasher, nur ohne jedwede Spannung. Man weiß ja, wer da meuchelt und auch warum, Überraschung Fehlanzeige. Die Kills selbst sind oft wenig explizit, finden auch mal außerhalb des Bildes statt und irgendjemand spritzt unmotiviert rote Suppe in die Gegend. Wenn man mal was zeigt, ist es maximal solide. Selbst in seiner Entstehungszeit, die schon einiges nach dem Zenit des Subgenres liegt, dürfte das niemanden vom Hocker gehauen haben. Ein paar Anspielungen auf andere bekannte Reihen gibt’s frei Haus, dazu noch die obligatorischen Hupen, manches 80er-Jahre-Flair und Teenager Mitte zwanzig.

„I'll camp until I die!“

Die Fortsetzung bietet zwar typisches Camp-Gedöns, kann aber weder im Slasherbereich begeistern, noch irgendwas Spannendes liefern. „Unhappy Campers“ dümpelt so vor sich hin, bietet wenig begeisternde Kills und ist zehn Minuten nach dem Abspann schon wieder vergessen.

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