"Mega Shark vs. Mecha Shark" reiht sich in die "The Asylum"-Filme ein, die einfach stinkend langweilig sind und sich endlos hinziehen, ohne dass etwas Nennenswertes passiert. Als weitere Negativbeispiele seien hier nur "Krieg der Welten II" und "Transmorphers" genannt.
Actionszenen, die durch schlechte CGI - das wäre nicht schlimm, wenn denn der Rest des Filmes stimmen würde, was aber leider nicht der Fall ist - auffallen, wechseln sich mit belanglosen Szenen ab, in denen gelangweilte Schauspieler über Themen reden, die Niemanden interessieren. Die Actionszenen erzeugen keinerlei Spannung, die selbstgebauten Kulissen sehen sehr billig und somit unglaubwürdig aus. Alleine schon die Pilotin im Cockpit ihres Mecha-Sharks wirkt so, als würde sie in einem Keller- oder Lagerraum sitzen, in den man ein paar Monitore gestellt hat. Laaaaaangweilig...
Dieser Look ist mir schon in sehr vielen Filmen von "The Asylum" aufgefallen und für mich steht er für die personifizierte Langeweile. Ich würde wirklich gerne mehr über diesen Film schreiben, aber es lohnt sich einfach nicht. Selbst für einen Verriss eignet er sich nicht und das ist das Schlimmste, das man über einen Film sagen kann. Der Film ist eine seelenlose Fließbandproduktion und hat mit dem Wort "Trash" nicht im Entferntesten etwas zu tun. Dieser "gewollte Trash" von "The Asylum" hat seinen Zenit schon längst überschritten und gehört endlich ad acta gelegt. Wer also einen spaßigen Film für den nächsten Filmeabend sucht, greift bitte nicht zu "Mega Shark vs. Mecha Shark"!
Trash kann nicht geplant werden, denn Trash entsteht unfreiwillig und im festen Glauben, man hätte etwas wirklich Gehaltvolles erschaffen. Das hier ist kein Trash, sondern nur ein unlustiger, gescheiterter Versuch, Trash zu sein.
Doch die nächsten Filme werden kommen und so freuen wir uns nicht auf "Transmorphers VIIII, "Megashark vs. Giant Rabbit" und "Krieg der Welten XI".
1/10