Review

Starve (2014)
Drei Freunde untersuchen eine urbane Legende um dies für ihren neunen Comic-Roman zu nutzen. Doch diese führt sie zu einer verlassenen High School, wo sie gefangen werden um Teil eines grausamen und sadistischen Experiments zu werden, wo es nur darum geht wo zu Menschen fähig sind, wenn sie am Rande des Todes stehen… Eat, Kill, Pray

Regisseur „Griff Furst“ dürfte einigen bekannt sein, besonders denen die sich gerne Tierhorror Trash anschauen. So stehen Titel in seiner Filmografie wie: I Am Omega (2007), 100 Million BC (2008) , Lake Placid 3 (2010), Swamp Shark (2011), Arachnoquake (2012), Ghost Shark - Die Legende lebt (2013), Mega Alligators - The New Killing Species (2013) und schließlich sein neuster Film um den es hier geht „Starve“! Doch das ist auch schon das erste Interessante, das man nennen muß, ein Regisseur der bekannt ist für B-Movies und Tierhorror Trash wechselt plötzlich das Genre und liefert mit „Starve“ einen harten ernsten Horror Thriller ab, mit dem man so nie gerechnet hätte. Das zweite Positive ist die Sache mit der Innovation, hier hat der gute „Griff Furst“ sich ebenfalls Mühe gegeben, einen Film zu erschaffen, den es so in seiner Art nicht an der Stange gibt. Respekt für das Drehbuch von „Xander Wolf“ und dessen Umsetzung von „Griff Furst“. Dürfte bis dato sein bester und professionellster wie auch härtester Film sein.

Die Umsetzung: Aber Hallo… Das hatte man von einem „Griff Furst“ nicht erwartet. Der Film kombiniert die Elemente instinktiver Kannibalismus, Sadismus, Rache, Liebe und wirkt wie eine Mischung aus Hunger Games und Saw mit reinlichem Gore Gehalt, intelligenter Dramaturgie und gelungener Basisidee. Der Look ist düster, dreckig und durch dass coole Setting atmosphärisch. Ja selbst spannend ist der Streifen bei einem kontinuierlich laufenden Erzählstil, der seinen roten Faden hält. Für einen harten Horror Thriller könnten manche die Storyline zu flach und oberflächlich halten, denn man sieht auch deutlich, dass hier eh die Zielgruppe der Gore Freunde angesprochen werden sollte, was letztendlich dann auch gelungen ist. Zum Final wirkt der Spaß natürlich auch etwas unglaubwürdig, wo man sich fragt, ob unsere ums überlebe kämpfende Paar hart wie Terminator sind um es salopp auszudrücken. Das tut der Sache aber kein Abbruch, den der Fun Faktor war dadurch zusätzlich gegeben. Im Gesamtpaket überraschend anders und überraschend gut. Kreativ wie technisch alles richtig gemacht und wie erwähnt „Griff Furst“ sein bis dato bester Film.

Schauspielerisch gibt es auch nichts zu meckern. Bobby Campo (Final Destination 4), Cooper Huckabee (Django Unchained) und Mariah Bonner, die auch eine gute Figur machte. Vom Cast her hat alles gepasst.

Subjektiv fand ich „Starve“ sensationell gut und überraschend. So ein Genrewechsel kann auch in die Hose gehen, doch was „Griff Furst“ hier umgesetzt hat, kann man als gelungen bezeichnen. Blutig, schmutzig, kontrovers und mit interessanter Thematik. Ich wurde sehr gut unterhalten und somit ist „Starve“ ein Film, den ich mir definitiv in die Sammlung stelle. Nun kann man auf seinen neusten Film gespannt sein „Cold Moon“ der in die Richtung Mystery Thriller gehen soll.

Fazit:
„Starve“ ist ein interessanter Film für alle, die gerne härtere Horror Thriller mögen. Für den Mainstream vermutlich zu billig und brutal für den Liebhaber aber genau das Richtige. Konnte unterhalten und daher auch zu empfehlen.

Bewertung:
7,5 / 10 Punkte.

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